Mit schwerem Gerät hat jetzt der Abriss der Ostalbhalle in Königsbronn begonnen. Schon in den vergangenen Wochen war das mehr als 50 Jahre alte Gebäude weitgehend entkernt worden. Den aktuellen Planungen der Gemeinde zufolge sollen die Abbrucharbeiten bis zum Ende der Sommerferien erledigt sein. Weil die Statik stark angegriffen und die Ostalbhalle deshalb in einem stark maroden Zustand ist, war eine Sanierung nicht mehr möglich oder sinnvoll, auch wenn das mehrfach geprüft worden war.

Deshalb hat jetzt der Abrissbagger das Sagen. Neben der eigentlichen Turn- und Festhalle, die 1969 eingeweiht worden war, wird auch der später entstandene Anbau abgebrochen. Was mit dem dann freigewordenen Gelände geschehen soll, ist nach aktuellem Stand noch offen. Eine Entscheidung soll nach Möglichkeit noch in diesem Jahr getroffen werden. Übrigbleiben wird von der Ostalbhalle nur die betonierte Bodenplatte. Wegen der starken Beschädigungen war die Halle zum letzten Mal im Jahr 2019 genutzt worden, seitdem war sie gesperrt.

Die jetzt begonnenen Abrissarbeiten sind deutlich günstiger, als ursprünglich von der Verwaltung gedacht. Waren im Haushalt für dieses Jahr für diese Position 350.000 Euro eingeplant, so hat der Königsbronner Gemeinderat nach einer Ausschreibung den Abbruch an den günstigsten Bieter vergeben, und zwar zum Preis von lediglich 98.500 Euro.