Ein Zeuge sah den Audifahrer kurz vor 9 Uhr am Mittwoch auf der B 19 von Oberkochen in Richtung Königsbronn fahren. Der Audifahrer fuhr laut Angaben des Zeugen in Schlangenlinien und streifte offenbar eine Leitplanke, bis er schließlich einem Laster ins Heck fuhr.

Danach soll der Audifahrer einfach weitergefahren sein, so die Polizei. In Königsbronn entdeckten die Polizisten den Pkw. Der 21-Jährige Fahrer hatte das Auto geparkt und stieg mit seinem 26-jährigen Beifahrer beim Eintreffen der Polizisten gerade aus. Der Audi hatte laut Polizei frische Unfallspuren an der Fahrzeugfront und die Beifahrerseite war ebenfalls zerkratzt.

Audifahrer unter Drogen auf der B 19 unterwegs

Beide Männer schienen unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen zu stehen. Das bestätigte auch der Alkoholtest beim Fahrer. Er musste eine Blutprobe abgeben.

Das Polizeirevier Heidenheim (Telefon 07321.3220) hat die Ermittlungen aufgenommen. Den vorläufigen Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 9.000 Euro.

Anwohner macht sich Sorgen

Ein Anwohner beobachtete diese Szene und bemerkte dabei: Nachdem die Polizeibeamten mit den beiden Männern gegangen waren, blieb deren Hund im Auto zurück. Da das Fahrzeug in der Sonne stand, sei es sehr warm gewesen. Der Anwohner machte sich daher Sorgen um das Tier. Auf Nachfrage nimmt die Polizei nun Stellung zu der Situation und teilt mit: Die Beamten hätten die Fenster des Fahrzeugs so weit offen gelassen, dass der Hund seinen Kopf herausstrecken konnte. Daher habe keine Gefahr bestanden. Zudem habe immer wieder eine Streife kontrolliert, ob es dem Tier gutgehe. Bekannte der beiden Männer hätten den Hund schließlich abgeholt.

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