Wie in anderen Kommunen wird auch in Königsbronn Kinderbetruung teurer: Die Elternbeiträge für die Kinder steigen. Das hat der Gemeinderat beschlossen.

Mit einer Steigerung um 3,9 Prozent folgt das Gremium einer Empfehlung des Städte- und Gemeindetags.

Unterschiedliche Angebote

Da es in den sechs Königsbronner Kinderbetreungs-Einrichtungen die unterschiedlichsten Angebote gibt, und diese sich von der Höhe der Elternbeiträge her unterscheiden, kann auch nicht pauschal gesagt werden, um wie viel teurer die Betreuung wird. Für ein Kind, das im Ganztageskindergarten 35 Stunden pro Woche betreut wird, mussten die Eltern bisher 197 Euro pro Monat bezahlen, ab dem neuen Kindergartenjahr sind es dann 205 Euro. Wird mehr als ein Kind in einer Königsbronner Einrichtung betreut, sinkt der Beitragssatz pro Kind ab. Bei längeren Betreuungszeiten steigt er, so dass bei einer wöchentlichen Betreuungszeit von 50 Stunden künftig 294 Euro fällig werden, statt bisher 282.

Wesentlich teurer ist die Unterbringung von unter Dreijährigen in der Kinderkrippe. Hier zahlen die Eltern fürs erste Kind künftig 373 Euro monatlich, bisher waren es 356 Euro. Wird ein Kleinkind 35 Stunden in der Krippe betreut, liegt der Satz dann bei 433 (bisher 415) Euro.

Bei den meisten Betreuungsformen liegt Königsbronn teils deutlich unter dem empfohlenen Landesrichtwert. Ohnehin decken die Elternbeitäge natürlich nicht die tatsächlich entstehenden Kosten der Kinderbetreuung ab. Die Differenz wird von der Gemeinde getragen.

Die Beiträge, die die Eltern bezahlen, umfassen lediglich die Betreuung, Kosten für das Mittagessen werden seperat vom Träger der Einrichtung erhoben. In Königsbronn gibt es in den insgesamt sechs Kindergärten mit 15 Gruppen und 293 Plätzen.