Königsbronn / Gerhard Stock Der Zweckverband Königsbronn-Oberkochen legt ein mageres Rechnungsergebnis 2017 zu den Akten.

Das Jahr 2017 war für den Zweckverband Interkommunales Gewerbegebiet (IKG) Oberkochen-Königsbronn aufgrund massiver Meinungsverschiedenheiten an der Verbandsspitze von weitgehendem Stillstand geprägt. Das kommt auch im unlängst vorgestellten Rechnungsergebnis zum Ausdruck.

Anlässlich der alljährlichen Verbandsversammlung nahmen die Delegierten das überschaubare Zahlenwerk kommentarlos zur Kenntnis und hakten eine unergiebige Phase ansonsten durchaus erfolgreicher Kooperation damit ab.

Die beste Nachricht, die Verbandsrechner Dieter Cimander der Ratsrunde in Erinnerung brachte, war, dass der seit Ende 2014 schuldenfreie Zweckverband seither keine neuen Kredite mehr benötigte, also weiterhin unbelastet von roten Zahlen agieren kann.

Für den Verband entlastend bemerkbar machten sich 2017 Minderausgaben bei der Bewirtschaftung der Grundstücke in Höhe von fast 28 000 Euro. Diese, so Cimander, resultierten aus der Rückerstattungg eines Teils der Stromkosten durch den Stromversorger und die Stadt Oberkochen sowie aus einer Korrektur der Grundsteuer.

Die schon 2017 für die Gestaltung des Kreisels bereitgestellten 20 000 Euro wurden nicht nur als Ausgaberest fortgeschrieben, sondern darüber hinaus mit Blick auf die nun endlich 2019 ins Auge gefasste Realisierung dieses Projektes um weitere 10 000 Euro aufgestockt.

Mittel für Kreisel aufgestockt

Der Verwaltungshaushalt war im Dezember 2016 eigentlich mit 87 7000 Euro angesetzt und beschlossen worden, doch fiel das tatsächliche Ergebnis für 2017 um satte 35 69 Euro niedriger aus. Wie Cimander erläuterte, lag dies hauptsächlich am sächlichen Verwaltungs- und Betriebsaufwand, der um gut 34 000 Euro unter dem Planansatz von 84 400 Euro lag. Waren ursprünglich 62 000 Euro für die Unterhaltung der Grundstücke, Straßen und Straßenbeleuchtung veranschlagt, wurden tatsächlich aber nur rund 2000 Euro benötigt und 60 000 Euro als Ausgaberest für Straßenunterhalt verbucht.

Die positive Nebenwirkung für die den Zweckverband finanzierenden Nachbarkommunen Königsbronn und Oberkochen: Da 2017 weniger Geld ausgegeben wurde als geplant, fallen auch ihre anteilig fälligen Umlagen mit rund 54 000 Euro um knapp 31 000 Euro niedriger aus als vorgesehen.

„Weiterer Erläuterungsbedarf wird nicht gesehen“, konstatierte abschließend der Verbandsrechner gewohnt sachlich und nahm die Zustimmung des Gremiums zur Kenntnis.