Zusammen mit vier Mitgliedern der Feuerwehr Heidenheim machten sich 14 Freiwillige aus allen Abteilungen der Königsbronner Wehr als Hochwasserzug des Landkreises mit einer Reihe von Fahrzeugen auf den Weg, um im Hochwassergebiet in Rheinland-Pfalz mehrere Tage lang zu helfen.

Aus weiteren Kräften des Regierungsbezirkes Stuttgart wurde ein Verband aus 25 Fahrzeugen und 101 Einsatzkräften für die Fahrt zum Nürburgring, der Sammelstelle der Einsatzkräfte, zusammengestellt.

Der erste Auftrag lautete, zusammen mit zugeteilten Spezialisten eine dringend benötigte Kommunikationsinfrastruktur aufzubauen. Bei dem ununterbrochenen nächtlichen Einsatz gelang es dem Hochwasserzug, für eine Ortschaft und eine Notunterkunft eine Internetverbindung zu installieren.

Zu den weiteren Aufgaben gehörte auch das Beseitigen von Wasser und Schlamm aus Häusern. Da der Schlamm nicht abgepumpt werden konnte, wurden Eimer befüllt und von Hand zu Hand weitergegeben, um so tonnenweise Schlamm aus den Kellern zu entfernen.