Die in die Jahre gekommene Herwartsteinhalle wird in Königsbronn als „Turnhalle für alle“ rege in Anspruch genommen und ist mittlerweile sanierungsbedürftig. Die im Finanzplan dafür eingestellten sechs Millionen Euro sind ein dicker Brocken für die Gemeinde und finanzielle Unterstützung wäre deshalb hochwillkommen.

Mit dem Projektaufruf 2020 hat Kämmerer Dieter Cimander eine Möglichkeit ausfindig gemacht, eventuell in den Genuss einer kräftigen Bezuschussung aus diesem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen zu kommen. Die Voraussetzungen dafür sehe er als erfüllt an: Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und soziale Integration, Beitrag zum Klimaschutz und überdurchschnittliches Investitionsvolumen.

Fördersatz von 45 Prozent wäre möglich

Wegen knapper Frist habe die Gemeinde bereits ihren Projektvorschlag eingereicht, was der Gemeinderat gerne nachträglich genehmigte. Sollte diese Königsbronner Initiative von der zuständigen Jury positiv bewertet werden, steht immerhin ein Fördersatz von 45 Prozent zu erwarten. „Wir versuchen es einfach“, bekräftigte Cimander. Ohnehin könne dieses Vorhaben erst 2022/2023 in Angriff genommen werden.