Kurz nach 17.15 Uhr wurde die Feuerwehr Königsbronn zu einem Brand einer Waldhütte südlich von Zang alarmiert. Ein Radfahrer, der an der Hütte am Ottenmahdweg vorbeikam, bemerkte den Brand und verständigte die Leitstelle. Da die Ortsangabe sehr ungenau war, dauerte es einige Minuten, bis die Abteilung Zang den Brandherd fand.

Als die ersten Einsatzkräfte aus Zang am Brandherd ankamen, stand die Hütte bereits im Vollbrand. Weitere Kräfte aus Königsbronn erreichten zeitversetzt den Brandherd. Da sich in unmittelbarer Nähe eine größere Hülbe befand, war genügend Wasser vorhanden, so dass kein Pendelverkehr notwendig war.

Nach 15 Minuten hatten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle, so dass für den angrenzenden Wald keine Gefahr bestand. In der Hütte waren kleinere Geräte untergestellt. Mit einer Forstmaschine wurden die noch stehenden Balkenreste abgebrochen. Um die restlichen Glutnester gezielt abzulöschen wurde eine Wärmebildkamera eingesetzt.

Vor Ort informiert hat sich auch der Königsbronner Bürgermeister Jörg Weiler. Am Einsatz beteiligt war die Feuerwehr Königsbronn mit sechs Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften, sowie die Polizei.

Erste Erkenntnisse der Polizei zur Brandursache

Wie die Polizei mitteilt, ergaben Ermittlungen, dass das Feuer beim Kamin in der Hütte ausgebrochen sein muss. Diesen hatten Arbeiter offenbar am Morgen in Betrieb genommen und in der Mittagspause nochmals überprüft. Es sei laut Polizei nicht auszuschließen, dass sich das Feuer im Kamin erneut entzündete und den Vollbrand somit verursacht haben könnte.

Die Ermittlungen der Polizei Heidenheim dauern an. Sie schätzt den Sachschaden auf etwa 70.000 Euro.

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