Dass er in Königsbronn seine zweite Heimat findet, hätte der Banker i.R. nicht gedacht, als der Württembergische Genossenschaftsverband ihn 1968 an den Brenzursprung entsandte. Schnell fasste Günther Frieß Fuß, arbeitete sehr gut mit dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Heinrich Hug und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Bürgermeister Karl Burr zusammen. Schon 1970 wurde er zum Vorstand der in jener Zeit selbständigen Königsbronner Bank ernannt, die sich sehr positiv entwickelte.

Frieß wollte nicht nur in Königsbronn arbeiten und wohnen, sondern sich auch aktiv in das Gemeindegeschehen einbringen. Er schloss sich schon früh zahlreichen Vereinen an, bei denen er auch bereit war, Verantwortung zu übernehmen. 1974 war er Gründungsmitglied beim Reit- und Fahrverein. Tennis spielte er aktiv und war von 2002 bis 2006 Vorsitzender. Maßgeblich war er an der Gründung der Skilift-Gesellschaft des Skiclubs beteiligt und im Gewerbe- und Verkehrsverein an der Vereinsgründung.

Führend war er an der Organisation der großen Gewerbeausstellungen, den Straßenfesten sowie an der Einführung des Christkindlesmarkt beteiligt. Den Verein zur Förderung des Fischereimuseums und zur Pflege von Kulturwerten in Königsbronn, später Kulturverein, hob er als Gründungsmitglied aus der Taufe. Und auch in der Zukunftsoffensive der Gemeinde wirkte Frieß im Lenkungskreis mit und war Mitgründer und Vorsitzender des Förderkreises Sozialstation. Bei der Königsbronner Bürgerstiftung ist er bis heute Vorstandsvorsitzender.

Mitglied des Gemeinderats

Kommunalpolitisch war der Jubilar für die Freien Wähler von 1984 bis 1994 im Gemeinderat aktiv. Aufgrund seiner Verdienste erhielt er den Gemeindeehrenbrief. Und 2018 wurde Frieß für seine Verdienste die Landesehrennadel verliehen.

Günther Frieß feiert seinen 80. Geburtstag im Kreise seiner Familie, mit seiner Frau Lore, seinen beiden Söhnen, der Schwiegertochter und den drei Enkelkindern.