Dafür hatte die Telekom die Deutsche Funkturm mit der Suche nach einem geeigneten Standort beauftragt, die wiederum das Gelände am Ende der Schillerstraße ausgeguckt hatte.

Die Gemeinde Hermaringen dagegen wollte den 25 Meter hohen Turm weiter von der Bebauung abrücken und schlug alternativ einen Standort auf dem Gelände der Kläranlage vor, der auch so akzeptiert wurde. Das sei sicher das kleinere Übel, urteilte Gemeinderat Hans-Dieter Diebold in der letzten Sitzung. Robert Schmid verwies aber auf einen Anlieger, der künftig in seiner Gewerbeimmobilie auch wohnen möchte.

Der habe den Funkturm dann quasi direkt vor seiner Nase stehen. Darauf könne man leider keine Rücksicht nehmen, entgegnet Bürgermeister Jürgen Mailänder. Wohnen im Gewerbegebiet sei immer ein Problem, wer sich dazu entschließe, müsse auch mit möglichen Beeinträchtigungen rechnen. Für die Nutzung des Geländes erhält die Gemeinde jährlich einen Betrag von 3000 Euro.