Zusammen mit der Verkehrsbehörde beim Landkreis erreichte die Gemeinde Hermaringen eine Lösung für eine neue Verkehrsregelung auf der Ortsdurchfahrt. Alles, was mehr als siebeneinhalb Tonnen auf die Achsen bringt, darf zwischen der Brücke über die Brenz beim Rathaus bis einige hundert Meter nach der evangelischen Marienkirche nicht mehr schneller als 30 fahren. Fahrzeuge unter 7,5 Tonnen können weiter mit 50 Sachen durch Hermaringen rollen. Gefühlsmäßig würden sich die Trucker auch daran halten, hieß es im Hermaringer Rathaus.

Gewissermaßen auch eine bremsende Wirkung üben am Fußgänger-Überweg der Heusteigstraße die neuen leuchtenden Schilder aus sowie LED-Streifen, die bei Dunkelheit den Weg beleuchten. Der Verkehr aus Richtung Burgberg sei merklich langsamer in Richtung Dorfmitte Hermaringen unterwegs, beobachtete Hauptamtsleiter Harald Uherek.

Da nicht nur die Trucker den kürzesten Weg zur Auftragserledigung wählen, hat seit Beginn der Bauarbeiten an der neuen Bundesstraße 492 zwischen Hermaringen und Brenz der Lastwagenverkehr innerorts massiv zugenommen. Es geht um die Schotterlieferungen aus dem K+K-Steinbruch (vormals Omya) für die Straßenbaustelle.

Im Übrigen werde Hermaringen noch bauliche Maßnahmen ergreifen, die dauerhaft Tempo 30 im Ort rechtfertigen, kündigte Uherek an.