Hermaringen / Manfred F. Kubiak Gerdt Fehrle ist PR-Mann, Verleger und nun auch noch Bauherr in Thüringen, wo das Neue Museum Leipzig entsteht.

Gerdt Fehrle? Man erinnert sich vielleicht: Im vergangenen Herbst spielte der Mann aus München in „Landei mit Liebe zur Literatur“ die Hauptrolle in einem Artikel hier auf der Kulturseite. Und man erfuhr, neben vielen anderen Details, unter anderem auch, dass Gerdt Fehrle, dessen Hermaringer Wurzeln ihn nach wie vor regelmäßig ins Dorf an der Brenz zurückführen, als Geschäftsführer die von ihm 1998 in München gegründete PR-Agentur „Prospero“ umtreibt und, damit nicht genug, als Verleger auch noch den Buchverlag „Louisoder“. Und dass er demnächst als Vorsitzender der Stiftung „Louisoder & Pfefferkorn“ auch noch ein Museum zu bauen gedenke.

Dieses Vorhaben, und das ist nun die Neuigkeit, kommt voran. Zunächst einmal dergestalt, dass nun die Baugenehmigung erteilt ist. Und das Ding auch einen Namen hat: Neues Museum Leipzig. Entstehen wird es unter Miteinbeziehung von unter anderem 45 000 Kilogramm Stahl und 11 225 Ziegelsteinen auf dem Gelände des sogenannten Leipziger Westwerks, einem denkmalgeschützen ehemaligen Industrieareal.

Das Museum soll sich, ein Café inklusive, auf 794 Quadratmetern Nutz- und 316 Quadratmetern Ausstellungsfläche ganz allgemein der Kunst, speziell und vor allem aber auch dem Erhalt des Werkes des Künstlers Peter Pfefferkorn und des Bühnenbildners Axel Pfefferkorn widmen. Es wird mit Baukosten in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro gerechnet. Die Eröffnung des Neuen Museums Leipzig plant Gerdt Fehrle für den 2. Oktober 2020.