In Hermaringen hatte man sich lange und intensiv auf den Besuch von Frank-Walter Steinmeier vorbereitet. Der Bundespräsident war am Montag, 4. November, zu Gast, um das Denkmal für Georg Elser einzuweihen. Elser war am 4. Januar 1903 in Hermaringen geboren worden.

In seiner Rede zeigte sich Steinmeier „dankbar für die Einladung und den Anlass, der uns zusammenführt“, nämlich „die Ehrung eines außergewöhnlich mutigen Menschen“.

Steinmeier weiter: „Wenn wir ehrlich miteinander sind, und aufrichtig im Umgang mit unserer Geschichte, dann müssen wir eingestehen: Wir haben lange Zeit gebraucht, den Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu würdigen. Und noch einmal so lange, um einen herausragenden Widerstandkämpfer, Georg Elser, zu entdecken, zu würdigen und ihn zu ehren.“

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Steinmeier trug sich in Hermaringen zudem ins Goldene Buch der Gemeinde ein.

Am frühen Nachmittag fuhr er weiter nach Königsbronn, wo er im kleinen Kreis die Elser-Gedenkstätte besuchte und mit Ehrenamtlichen sowie mit Nachkommen von Elser ins Gespräch kam.

Hermaringen/Königsbronn