Braucht es trotz digitaler Alarmierung überhaupt noch eine Feuerwehrsirene im Dorf? Diese Frage beantworteten die Hermaringer Gemeinderäte mit einem eindeutigen Ja und hatten triftige Argumente.

Die Frage war aufgekommen, nachdem das ehemalige WLZ-Gebäude, auf dem die Sirene bisher steht, verkauft wurde und die Anlage dort abgebaut wird. Als Ersatz soll eine neue Anlage auf dem Feuerwehrmagazin installiert werden.

Die Räte waren sich mit der Verwaltung einig, dass es gerade in einer Extremsituation zu einer Überlastung der Leitstelle kommen könne und eine örtliche Möglichkeit zur Alarmierung der Feuerwehr ein großer Vorteil sei. Einen solchen Engpass hatte Hermaringen 2017 schon einmal erlebt, als plötzlich durch Starkregen Wassermassen den Ortskern überfluteten. Zudem könne im Katastrophenfall auch die Bevölkerung über die Sirene gewarnt werden. Da die neue Anlage über eine Notstromversorgung verfügt, wäre auch bei Stromausfall eine Alarmierung möglich.

Der Auftrag ging an die Firma Häußler in Iglingen zum Angebotspreis von 8932 Euro.