Hermaringen / hz Es waren nur 18 Einsätze, die die Feuerwehr Hermaringen im vergangenen Jahr zu bewältigen hatte. Der Fokus liegt weiterhin auf der Aus- und Weiterbildung und auf der Modernisierung der Ausrüstung.

Als ruhig beschrieb Kommandant Rainer Grupp das vergangene Jahr der Hermaringer Wehr und zog bei der Jahreshauptversammlung Bilanz. Waren 2018 noch 27 Einsätze zu verzeichnen, mussten die 47 Frauen und Männer im letzten Jahr lediglich zu 18 Ernstfällen ausrücken.

Großen Wert lege man auf die Aus- und Fortbildung. So habe sich bei etlichen Kameraden die Anzahl der Übungsstunden nahezu verdoppelt.

Zum einen engagiere man sich in der Ausbildung auf Kreisebene, zum anderen hat die Wehr im letzten Jahr eine Sondergruppe für Notfall-Türöffnungen geschaffen, was diesen höheren Ausbildungs- und Übungsaufwand zur Folge hat.

Wärmebildkamera wird beschafft

Neben Um- und Anbauarbeiten am Gerätehaus an der Kaisheimstraße investiert die Verwaltung auch weiterhin in die Ausrüstung der Feuerwehrleute. So hat man bereits im letzten Jahr digitale Meldeempfänger gekauft. Im Frühjahr dieses Jahres soll eine Wärmebildkamera beschafft und schließlich im Herbst die Ersatzbeschaffung des mittlerweile 35 Jahre alten LF 8 auf den Weg gebracht werden. Ein Fachzuschuss in Höhe von 92 000 Euro sei für das rund 350 000 Euro teure Fahrzeug bereits bewilligt.

Feuerwehr als Paradebeispiel

Bürgermeister Jürgen Mailänder dankte den Freiwilligen für die geleistete Arbeit im letzten Jahr. Er betonte, dass es für die Verwaltung wichtig sei, ihre Feuerwehr bestmöglich auszurüsten, damit die immer höher werdenden Anforderungen bewältigt werden könnten. „Die Kameradschaft stimmt. Hier ist die Feuerwehr das Paradebeispiel, wie das Zusammenleben von Jung und Alt funktioniert“, so Mailänder.

Auch Michael Zimmermann, der ab Februar das Amt des hauptamtlichen Kreisbrandmeisters im Landratsamt Heidenheim übernimmt, griff in seiner Rede das Miteinander auf. Eine Jeder-gegen-jeden-Mentalität kenne man bei der Feuerwehr nicht. „Jeder findet bei uns seinen Platz“, so der 36-jährige Gerstetter.

Wichtige Wertschätzung

Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Uli Steeger lobte die Hermaringer Verwaltung, die merklich hinter ihrer Feuerwehr stehe. Besonders erwähnenswert nannte Steeger die Tatsache, dass beim alljährlichen Neujahrsempfang der Gemeinde auch Feuerwehrleute ausgezeichnet werden.

Diese Wertschätzung sei wichtig, da die Feuerwehr viel zum allgemeinen Wohle in der Gemeinde beitrage.