Gegen 13.30 Uhr meldete ein Verkehrsteilnehmer einen verletzten Schwan auf der B 19 zwischen Herbrechtingen und Giengen.

Die angerückten Einsatzkräfte der Feuerwehr fingen das augenscheinlich schwer verletzte Tier ein und brachten es zu einer Wildvogelpflegestation des Naturschutzbunds Ellwangen nach Westhausen.

Dort wurde der Schwan von Karin Rentschler, der Leiterin der Einrichtung, medizinisch versorgt. „Er hatte diverse Prellungen, Blut am und im Schnabel, was auch auf leichte innere Verletzungen schließen lässt“, so die Expertin. Wie sie auf Nachfrage am Montagnachmittag mitteilte, sei das Tier aber auf dem Weg der Besserung: „Er ist draußen im Garten und schwimmt schon wieder. Spätestens übermorgen darf er heim.“

Was die Verletzungen des Schwans angeht, so mutmaßt Rentschler: „Es ist davon auszugehen, dass er entweder angefahren beziehungsweise von einem Auto erfasst wurde, oder selbst in ein Auto reingeflogen ist. Das kommt auch immer wieder mal vor.“ Alles in allem habe der Wildvogel großes Glück gehabt und Rentschler ist sich sicher, dass in Herbrechtingen „sein Mädel“ auf ihn wartet.