Herbrechtingen / Günter Trittner Zur Sonnenwende wurden in der Herbrechtinger Innenstadt aus Geschäften zum 16. Mal Galerien.

Die Sonnwend-Vernissage ist eine Herbrechtinger Besonderheit. Bereits zum 16. Mal stellten heuer in zeitlicher Nähe zum längsten Tag des Jahres abends freischaffende Künstler ihre Werke aus. Und sie taten dies wie gehabt in elf Geschäften der Langen Straße.

Vom Bund der Selbstständigen war der Anstoß zu dieser Kunstschau ausgegangen und immer noch ist es Gudrun Ziegler vom Innenstadt-Forum, welche Regie führt. Wenn Kunst und kommerzielle Waren sich den Raum teilen, ein landschaftliches Motiv neben dem Fahrrad, eine Grafik neben Brillen und ein Porträt neben einem Kaffeeautomaten zu stehen kommt, schafft dies Jahr für Jahr neue Kontraste und macht neue Entdeckungen möglich.

Heißer Start in den Abend

Ein heißer Abend hat in diesem Jahr den Start der Vernissage etwas hinausgezögert. Bei 30 Grad ist die Lange Straße nicht die angenehmste Flaniermeile. Doch je später der Abend, desto mehr Gäste stellten sich ein. Die Musik ließ wie gewohnt die Firma Samen-Walther spielen. Im Hof des Unternehmens an der Brückenstraße spielte das Trio „Übermorgen“.

Wie immer hätte die Veranstaltung aus Sicht der Händler ein paar Besucher mehr verdient. Aber nächstes Jahr gibt es ja wieder eine Sonnenwende und dazu eine Vernissage.