Herbrechtingen / pm Die SPD-Bundestagsabgeordnete schaute im Heimatmuseum und im Cap-Markt in Bolheim vorbei.

Jede Menge Werkzeug gibt es in der Sonderausstellung "Was Männer so im Keller haben" im Heimatmuseum in Herbrechtingen zu bestaunen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier machte im Rahmen ihrer Sommertour einen Stopp vor Ort und ließ sich von Kuratorin Karin Krämer die teils besonderen Fundstücke aus einem Schnaitheimer Keller erklären.

Es ist die 19. Ausstellung in Herbrechtingen, die die Alltagsgeschichte am Ort beschreibt und noch bis 31. Oktober sonntags und feiertags von 14 bis 16 Uhr besichtigt werden kann. "Es ist schön, wenn Geschichte so erlebbar gemacht wird und jemand sich für die Heimatkunde am Ort einsetzt", dankte Breymaier der Kuratorin für ihre ehrenamtliche Arbeit.

Besuch im Bolheimer Cap-Markt

Eine weitere Besonderheit im Landkreis erlebte die Abgeordnete beim Besuch in Bolheim. Der dortige Cap-Markt der Awo Heidenheim versorgt in einem vollumfänglichen Sortiment Jung und Alt im ländlichen Raum. Ein Gebiet, das von anderen Anbietern nur schlecht abgedeckt wird und jedem ohne lange Fahrtzeiten Einkaufsmöglichkeiten bietet. Neben der Versorgungssituation seien weitere Grundgedanken der Märkte, die Verbesserung der Arbeitsplatzsituation und die Erweiterung der Möglichkeiten für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, erläuterten Geschäftsführerin Birgit Koepsel und Wolfgang Lutz von der Awo Heidenheim. Man sehe die Gleichstellung aller Menschen aus allen Schichten, Religionen und Ländern. Ob Jung oder Alt, Arm oder Reich - Cap solle als Lebensmittelpunkt dienen.

Breymaier zeigte sich beeindruckt von der Konzeption und unterstrich die Wichtigkeit von Inklusion als gesellschaftliche Aufgabe. Neben der Beendigung des Wahlrechtsausschlusses von Menschen mit Behinderungen und der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes liege ein Schwerpunkt der Koalition auf der Weiterentwicklung des inklusiven Arbeitsmarktes. "Wir werden die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention weiter voranbringen. Für die nächste Generation soll das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen selbstverständlich sein", so die SPD-Abgeordnete.