Hier stand einmal ein Haus. Dann konnte auf dieser Fläche geparkt werden und zuletzt wurde Bauschutt zwischengelagert, der beim Bau der Bibrishalle und im Baugebiet Eselsburger Straße angefallen war. Die Zukunft dieses derzeit an eine Schlammpiste erinnernden Areals soll aber durchaus eine blühende sein. Die Stadtverwaltung hat sich für das Frühjahr eine Begrünung vorgenommen.

Bis zum Jahr 2016 war dort ein altes Wohnhaus gestanden. Die im Jahr 2014 vorgestellten Pläne des Eigentümers, an dessen Stelle zwei dreigeschossige Gebäude zu errichten, hatte zu heftigen Diskussionen im Gemeinderat geführt. Letztlich scheiterte das Vorhaben an den Vorgaben des Lärmschutzes. Denn unmittelbar am Grundstücksende beginnt die Sportanlage im Bibris. Die Stadt  konnte schließlich das Gebäude selbst erwerben und ließ es danach abreißen.

Die jetzt anstehende Begrünung muss aber nicht der letzte Akt der gesamten Geschichte sein. Denn bei der Stadtverwaltung gilt die Fläche als Reserve für eine Erweiterung der Sportanlagen. Nur mit diesem Areal könne zum Beispiel noch ein dritter Sportplatz geschaffen werden, hieß es in der Argumentation vor fünf Jahren, als die Stadt zum Kauf schritt.