Gerhard Zeiher ist plötzlich und unerwartet am 22. November im Alter von nur 64 Jahren verstorben. Der Stadtrat hinterlässt unter anderem seine Frau Gerlinde, mit deren Unterstützung er den Familienbetrieb „Elektro Zeiher“ im Jahr 1983 in Bolheim gründete, und zwei erwachsene Söhne mit ihren Familien.

Über 40 Jahre bei der Feuerwehr

Der Bolheimer engagierte sich viele Jahre sowohl in der Kommunalpolitik als auch im Ehrenamt und in Vereinen. Er war circa acht Jahre in der Gemeinderatsfraktion der Freien Wähler und Mitglied einiger Ausschüsse, darunter im Feuerwehrausschuss. Für die freiwillige Feuerwehr Herbrechtingen setzte Zeiher sich mit großem Eifer ein, vor allem in der Nachwuchsgewinnung und im einsatztaktischen Führungswesen. Der Einsatzabteilung Bolheim gehörte er seit 1. November 1976 an – 2017 wurde er für 40 Dienstjahre mit dem Ehrenkreuz in Gold ausgezeichnet. Zeiher bekleidete in dieser Zeit einige Ämter, so war er von 2009 bis 2016 Stadtjugendfeuerwehrwart, bis 2016 Leiter der Jugendgruppe Bolheim und Mitglied der Führungsunterstützungsgruppe Herbrechtingen.

Söhne streben ihm nach

Seine beiden Söhne streben ihm in diesem Ehrenamt nach. Daniel Zeiher ist seit vergangenem Jahr stellvertretender Kommandant der Gesamtwehr Herbrechtingen, Steffen Zeiher ist als Leiter des Fachbereichs Atemschutz in Bolheim sehr aktiv. Sein ältester Sohn Daniel tritt auch beruflich in die Fußstapfen seines Vaters und führt den Familienbetrieb weiter.

In der mittlerweile aufgelösten Bolheimer Stromgenossenschaft war Zeiher Mitglied im Aufsichtsrat.

Sein Herz schlug neben der Feuerwehr auch für den Fußball, insbesondere für den Bundesligisten FC Bayern. Er war Mitgründer und stellvertretender Vorsitzender der ortsansässigen Fangemeinschaft „Red Sun Bolheim 06“, die seit 2011 ein eingetragener Verein ist.