Jetzt hat sie es doch noch einmal geschafft und sich bei den Corona-Maßnahmen durchgesetzt, unsere „allseits beliebte“ Frau Merkel, oder sollte ich lieber Herrn Ramelow zitieren, unser „Merkelchen“? Auf jeden Fall ist sie angezählt und ihre Zeiten hoffentlich bald vorbei, denn es ist an Ignoranz und Arroganz nicht zu überbieten, wie unsere Bundeskanzlerin während den Vorträgen der Opposition zum Thema Corona im Bundestag auf ihrem Handy spielt. Egal was unsere Oppositionsparteien von Links bis Rechts argumentieren und zu Recht an den Corona-Maßnahmen bemängeln, alles prallt ab an Frau Merkel, der CDU/CSU und SPD. Der neutrale Beobachter solcher Debatten hat den Eindruck, dass alle anderen Meinungen nur von Besserwissern, Dummköpfen, Querdenkern, oder Populisten herrühren.

Was unsere Regierungsparteien mit den Corona -Maßnahmen veranstalten wird zu einem endlosen Ping-Pong-Spiel werden: Auf hohe Inzidenz folgt Lockdown, auf niedere Inzidenz folgt Öffnung, dann wieder Lockdown und wieder Öffnung usw. Ein Ende werden wir so nie sehen, solange nicht wirksame dauerhafte Umstellungen eingeführt werden, zumal auch die Hoffnung auf die Impfung durch die Mutationen ein Rohrkrepierer ist. Auch die Impfstoffbeschaffung zeigt die Unfähigkeit unserer Regierungsparteien. Wir werden mit Corona und seinen Mutationen leben müssen, genauso wie mit der Grippe. Auch eine Inzidenz von unter 35/50 wird uns davon nicht befreien. Den ganzen Sommer waren wir unter der Inzidenz von 10 und trotzdem konnten unsere Gesundheitsämter das Ansteigen im Herbst nicht stoppen. Warum lassen wir uns von unserer Regierung weiter belügen und die Grenzwerte immer wieder nach Belieben verschieben? Warum werden nicht andere Maßnahmen angedacht als immer nur mittelalterliche Lockdowns an- und wieder abzusetzen? Es fehlt nicht am fortgeschrittenen Wissen, sondern am Wollen, Mut und Rückgrat der Politik auch einmal Versäumnisse z.B. bei der „mittelalterlichen“ Digitalisierung zuzugeben und neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu testen um zu beweisen, was wirklich sinnvoll ist.

Hoffentlich wachen die Wähler endlich auf und setzen ihr Kreuz an der richtigen Stelle bei der anstehenden Wahl.

Mathilde und Reiner Schmid, Herbrechtingen