Herbrechtingen / hz Leserbrief zur Corona-Pandemie

Die Geschichte zeigt uns, dass sich Seuchen und Epidemien dann entwickeln, wenn das Volk geschwächt ist. Etwa nach einem Krieg, (wie bei der spanischen Grippe), als die Menschen Hunger litten und Angst hatten um ihr Leben und das ihrer Angehörigen. Oder nach Naturkatastrophen, wie zum Beispiel Erdbeben, wenn die hygienischen Verhältnisse schlecht sind oder es keine sauberes Wasser mehr gibt.

Wir jedoch sind gut ernährt, leben in sehr guten hygienischen Verhältnissen und haben ein ausgezeichnetes Gesundheitssystem. Wir sind wirtschaftlich durch unser Sozialsystem abgefedert und brauchen keine Angst zu haben.

Bis vor einigen Wochen durfte hier jeder seine Meinung sagen und es herrschte Pressefreiheit, wir hatten ein Grundgesetz für das viele Menschen gekämpft haben und niemand wurde aufgefordert seine Nachbarn zu denunzieren. Was für ein Glück in diesem Land zu leben.

Jetzt herrscht Angst und Schrecken, geschürt von schrecklichen Bildern und täglichen Horrornachrichten über Corona. Unser Körper wird geschwächt durch Bewegungsmangel . Wir sorgen uns um unsere berufliche Existenz. Wir bleiben zu Hause und vermeiden soziale Kontakte. Dies schwächt unser Immunsystem und macht uns anfällig für Krankheiten .

Was können wir tun? Wir können uns weitreichend informieren, uns eigenverantwortlich um unsere Gesundheit kümmern, uns gesund ernähren, viel an der frischen Luft bewegen und an der Natur erfreuen. Und wir können Freundschaften pflegen.

Gemeinsam können wir versuchen aus dem Gedankenkarusell von Sorge und Angst auszusteigen und wieder auf die guten Dinge zu konzentrieren.

Gemeinsam können wir mit Kraft unserer Gedanken ein Licht in die Welt schicken. Wie eine Kerze, die einen dunklen Raum erhellt.

Jetzt ist die Chance für die Menschheit, selbst zu denken, die Hintergründe zu hinterfragen und umzukehren. Aufzuhören die Armen auszubeuten und die Natur zu zerstören und aufdecken was ans Licht kommen will.

Karin Jahn, Herbrechtingen