Aktueller Textauszug aus den immer gern gelesenen Kommentaren von Dominik Guggemos im überregionalen Teil dieser Zeitung: „Wer bis jetzt den großen Nutzen der Impfung für sich selbst nicht erkannt hat, wird auch durch steigende Infektionszahlen nicht umdenken.“

Oh, wie wahr! Bekanntlich ist des Menschen Willen sein Himmelreich. Besagter eigensinniger Typus verspürt anscheinend eine unstillbare Sehnsucht dahin, ohne Rücksicht auf Verluste: Ungeachtet dessen, dass er/sie eine latente Gefahr für die Mitmenschen darstellen.

Wissen diese Egomanen eigentlich, dass im Falle einer Ansteckung anderer – vielleicht geimpfter ahnungsloser Personen – unglücklicherweise mit dem neuesten Corona-Virus-Typ, sie sich der Körperverletzung oder am Tod schuldig machen.

Leider fanden die zuständigen Verantwortlichen noch kein Mittel, die Impfverweigerer zum Umdenken zu animieren. Dabei ist die Angelegenheit tatsächlich auf einfache Art regelbar: „Wer nicht hören will – muss fühlen!“

Wie lange noch müssen wir für den Mutwillen von Leuten aufkommen, die mit unverantwortlichen, mit nichts zu entschuldbarer, irrsinniger Haltung, aufkommen.

Es ist unbegreiflich, warum 40.000 (und mehr) Euro an Heilkosten deren geistiger Fehlleistung aufkommen sollten? Annähernd 90 Prozent der Patienten auf den Intensivstationen sind nicht geimpft!

Dringend erforderliche Operationen müssen verschoben werden. Die gesamte seitherige Politik in puncto Corona ist ein Desaster aus leichtfertiger Ignoranz und unqualifizierten Überreaktionen der politisch Verantwortlichen – und das bis zum heutigen Tag.

Würde der Vorschlag der Kostenübernahme von Ungeimpften sich im Falle eines Krankenhausaufenthalts realisieren lassen, dürften sich Heerscharen Impfwilliger (ganz ohne Zwang) bei den Impfstationen drängeln. Wetten?

Johann R. Grolik, Herbrechtingen