Am Sonntag fand der erste Demo-Spaziergang durchs Eselsburger Tal statt. Aufgerufen hatten dazu die Hundesteuergegner. Trotz des Regens nahmen laut Daniela Roth, Sprecherin der Interessengemeinschaft der Hundefreunde (IG), etwa 20 Personen teil. Ursprünglich wollte die Gruppe beim Spaziergang zugleich wilden Müll einsammeln. Aufgrund eines Gesprächs mit Bürgermeister Daniel Vogt im Vorfeld seien sie dazu allerdings nicht mehr bereit gewesen. Denn der Rathauschef habe ihnen mitgeteilt, dass die neue Hundesteuersatzung nicht geändert werde. Diese solle aber auch in den kommenden fünf bis zehn Jahren nicht erhöht werden.

Weitere Hundetoiletten bestellt

Dennoch lasen die Spaziergänger am Sonntag nach Angaben von Roth mehrere Kothaufen und Glasflaschen auf und entsorgten diese. Daraufhin hat sich der Bürgermeister für den Einsatz der Hundefreunde bedankt und darum gebeten, Hinweise auf wilden Müll für eine schnelle Beseitigung direkt an den Bauhof zu senden.

Um den Hundehaltern entgegenzukommen, will die Stadt die Zahl der Hundetoiletten auf 30 erhöhen. Geeignete Standorte hierfür wollen Verwaltung und Interessengemeinschaft zusammen an einem Runden Tisch ermitteln.

Der nächste Protestmarsch startet am Sonntag, 1. März, um 15 Uhr am Parkplatz beim Freizeitbad Jurawell.