Die Idee zum Mitmachen war von Sonja Winkler ausgegangen, der Kreisvorsitzenden der Heidenheimer Landfrauen. Der Muddy Angels Run in Stuttgart stand schon geraume Zeit auf ihrer Wunschliste. Zur Teilnahme braucht es aber etwas Mut.

Der Muddy Angels Run ist ein Lauf nur für Frauen. Ein Teil des Startgelds wird an die Deutsche Brustkrebshilfe gespendet. Er findet an mehreren Orten in Deutschland und Österreich statt. Bei dem Lauf geht es darum, einen fünf Kilometer langen Parcours mit 15 Hindernissen zu bewältigen. Ob joggend, walkend oder gehend ist egal. Viele der Hindernisse haben mit Schlammwasser oder Schlamm zu tun. Die obersten Ziele sind Spaß und Teamgeist. Es gibt keine Zeitnahme.

Andrang nicht riesig

Gesucht wurden Mitstreiterinnen im ganzen Landkreis. Der Andrang war nicht gerade riesig. Trotzdem kam eine Gruppe von zehn Frauen zusammen. Zur Vorbereitung traf man sich über acht Wochen regelmäßig auf dem Trimm-Dich-Pfad in Mergelstetten.

Am Ende hatten sich 7500 Frauen für den Lauf in Stuttgart angemeldet. Erstes Hindernis war ein Wasserbecken. Gut, wenn man größer ist. Limbo, eine Rutsche bäuchlings ins Schaumbad, durch alte Autoreifen, erstes Schlammwasser, abtauchen und unten durch, … am Schluss über einen kurzen Balken balancieren, rutschen, rein in den puren Schlamm, durchrobben, raus, rein ins nächste Wasserbecken mit vielen Wasserbällen, geschafft.

Verdreckt und überglücklich

Nass, verdreckt und und überglücklich wurden die Landkreisfrauen im Ziel mit alkoholfreiem Bier und von ihren Männern empfangen. Die Gruppe will weiter bestehen bleiben und trainieren. Als nächstes steht ein Hula-Hoop-Event der Landfrauen im Oktober an und im nächsten Jahr wahrscheinlich wieder ein Muddy Angels Run.

Weitere Teams aus dem Landkreis Heidenheim am Start

Außer den Landfrauen haben mindestens drei weitere Teams mit Teilnehmern aus dem Landkreis Heidenheim am Muddy Angels Run teilgenommen: Eine Gruppe der Oberberga Lombahexa aus Burgberg, das „Team Braut“ - ein Jungesellinenabschied mit 12 Teilnehmerinnen aus Heidenheim sowie das vierköpfige Team der „Dreggbära“aus Steinheim und Bolheim.