War die Eröffnung des Jamas an der Brückenstraße in Herbrechtingen acht oder doch schon zehn Jahre her? Ganz sicher schien sich Panagiotis Vassiliadis, der das Bistro-Café zusammen mit seiner Frau Dimitra Alexandraki betrieb, nicht zu sein. Für das Paar war es jedenfalls Zeit für eine Veränderung geworden. „Wir wollten einen Neustart und uns wieder mehr der Familie widmen“, so der gebürtige Grieche. Ihr Rückzug aus der Gastronomie bedeutete jedoch nicht das Ende des charmanten Lokals an der Brenz.

Pächter in Freunden gefunden

Eine befreundete Familie, die 2016 den Weg von Griechenland nach Herbrechtingen fand, übernahm das Jamas Anfang Oktober zur Pacht. Nun begrüßen Stelios Pallas und dessen Vater Christos die Gäste.

Beide betreten damit beruflich Neuland. Ein mutiger Schritt in einer Zeit, in der Lebensmittel und Energie immer teurer werden. Aber: „Das geht schon klar und es macht schließlich Spaß“, so der 20-jährige Stelios zuversichtlich.

Das Thema Job wird bei den Pallas wohl als eine Familienangelegenheit aufgefasst. Denn Stelios hat bei derselben Spedition eine Ausbildung zum Fachlageristen absolviert, für die sein Vater noch heute als Lkw-Fahrer tätig ist. Auch der Bruder beziehungsweise der zweite Sohn arbeitet dort. Und so packt in der Gaststätte ebenfalls die ganze Familie an. Stelios kümmert sich um die Bedienung und den Service. Christos und seine Frau helfen hauptsächlich in der Küche.

Neue Gesichter, bewährtes Essen

An der Speise- und Getränkekarte hat sich nicht viel geändert. Es gibt nach wie vor griechische Spezialitäten, aber auch Burger, Sandwiches, Pizza, Salate und Snacks. Das Gyros werde nach altem Familienrezept frisch zubereitet, erzählt der 47-jährige Christos.

Auch die Öffnungszeiten sind dieselben geblieben: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 22 Uhr. Montag ist Ruhetag. Für die neuen Pächter musste jedoch ein frischer Anstrich her. Etwas Farbe hat auch ein Bereich des Parkplatzes direkt vor dem Eingang abbekommen – ein Rechteck markiert neuerdings die Stellfläche für Fahrräder. Erst zu einem späteren Zeitpunkt will die Familie Pallas eine neue Einrichtung in Angriff nehmen.

Wichtiger sei zunächst gewesen, dass es mit dem Bistro weitergehe. Ganz zur Freude der Stammgäste. Diese seien für den nahtlosen Übergang ihres Bistros in neue Hände sehr dankbar.

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