Es war ein Versuch, um trotz Corona die Gläubigen auf Weihnachten einstimmen zu können. Aus Sicht von Pfarrer Michael Rau ist er gelungen. Am Ende des ersten ökumenischen Gottesdienstes im Stadtgarten gab es an Heiligabend viel positive Resonanz, teilweise sogar Tränen der Rührung. Viele, so Pfarrer Rau, hätten nach einer Wiederholung gefragt, weil sie sich der Weihnachtsgeschichte in dieser ungewöhnlichen Zeit am ungewöhnlichen Ort so nah wie noch nie gefühlt hätten. Begonnen hatte der Gottesdienst um 17 Uhr. Ein Team aus Mitarbeitern der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde Herbrechtingen sorgte für die Einhaltung der Vorgaben des Infektionsschutzkonzeptes. Der Bauhof hatte einen Christbaum am Gottesdienstort im Stadtpark aufgestellt und für Strom und weitere Materialien gesorgt.

Herbergssuche szenisch nachgestellt

Pfarrer Michael Rau (ev.) und Pfarrvikar George (kath.) leiteten den Gottesdienst. Der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde spielte. Die Geschichte von der Herbergssuche wurde szenisch dargestellt. Josef (Hans-Eugen Hof), mit langem Mantel und großem Hut, führte ein Pony auf dem Maria (Johanna Hof) saß hin zum Hügel im Park, auf dem mit Strohballen ein Stall improvisiert war.