Herbrechtingen / Günter Trittner In Jägerkreisen wird es kolportiert: Die junge Wildsau, welche am Freitag vor knapp zwei Wochen von der Herbrechtinger Feuerwehr aus dem Brenzkanal gerettet wurde, habe nun doch bei einer weiteren Jagd ihr Leben hat lassen müssen.
Martin Müller, Stadtförster von Herbrechtingen kann diese Nachricht so „nicht sicher“ bestätigen. „Wir haben viele Wildschweine geschossen“, fasst Müller die letzten Freitags-Jagden zusammen. Gewiss ist für Müller nur, dass die junge Sau, welche vor zwei Wochen der Drückjagd entkommen war, nach ihrer Rettung im Wald wieder abgelegt worden ist. Das Tier sei damals an einem Lauf leicht verletzt gewesen. „Das ist aber unerheblich für ein Wildschwein, nichts zum Sterben“, so Müller.

An der Jagdstrecke selber sei nicht erkennbar gewesen, ob der gerettete Frischling unter den geschossenen Tieren gewesen sei.

Aus Jägerkreisen wird indes berichtet, dass just unter den toten Wildschweinen eines mit verletzten Lauf gewesen sei. Am kommenden Freitag ist laut Müller die letzte Jagd angesetzt. Danach endet die Jagdzeit auf das Rehwild und beim Schwarzwild auf Keiler und Bachen.

Für die Rettung des Wildschweins hatte die Feuerwehr sogar eine Urkunde der Tierrechtsorganisation Peta erhalten.