Zu Weihnachten werden erstmals Vertreter der Bibrisschule vor Ort in diesem westafrikanischen Land sein. Aber trotz dieser weiten Entferung auch sonst ist man in Herbrechtingen gut informiert. Dr. Antoneya Ngono oder ihr Sohn Doudou, welche die Patenschaft angeregt haben, sind mindestens einmal im Jahr an der Bibrisschule, um über die Situation in Nguinda zu berichtet. Lehrerin Petra Zeiner hatte die beiden während eines Urlaubs kennengelernt und ist nun an der Bibrisschule das Bindeglied.

Die Mittel aus Herbrechtingen dienen im Wesentlichen dazu, die Schule in Nguinda zu erweitern und auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen. Ein ganz wichtiger Schritt war dazu der Bau von Toiletten. Derzeit wird ein Klassenzimmer abgerissen und durch ein doppelt so großes ersetzt. Seit die Modernisierungsmaßnahmen aufgenommen wurden, erfährt die Schule einen verstärkten Zulauf. Wurden hier zuerst 50 Kinder unterrichtet, sind es heute 300. Dank der Spenden könne viel mehr Kindern eine Zukunftsperspektive in ihrer Heimat geöffnet werden, freut sich Zeiner. Für 2017 soll ein eigener Benefiz-Kalender zur weiteren Unterstützung der Schule aufgelegt werden. Der Ort Nguinda liegt zirka 50 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Yaoundé.