Seit dem Wochenende steigen die Corona-Zahlen im Kreis Heidenheim an. Am Mittwoch gab das Heidenheimer Landratsamt bekannt, dass sich innerhalb eines Tages weitere zwölf Personen mit dem Coronavirus infiziert haben. Damit steigt die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Kreis Heidenheim auf derzeit 80 und die Sieben-Tage-Inzidenz auf einen Wert von 58,2.

Somit wurde am Mittwoch der Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche überschritten und der Landkreis Heidenheim gilt damit als Corona-Hotspot.

Schärfere lokale Maßnahmen ab Inzidenz von 50

Überschreitet ein Landkreis in Baden-Württemberg die Sieben-Tage-Inzidenz von 50, kann dieser laut den Vorgaben der Pandemiestufe drei neben den bereits geltenden Einschränkungen zudem eine Allgemeinverfügung veranlassen und zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus noch schärfere lokale Maßnahmen beschließen, wie beispielsweise nächtliche Ausgangssperren.

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Kreis Heidenheim

Bereits am Dienstag, als der Inzidenz-Wert sprunghaft anstieg, kündigte das Landratsamt Heidenheim an, entsprechende Maßnahmen zu prüfen. Laut einer Pressemitteilung sollte diese Allgemeinverfügung eine Sperrstunde im Bereich der Gastronomie und Vergnügungsstätten sowie ein Außenabgabeverbot und Konsumverbot von Alkohol an öffentlichen Plätzen in der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages beinhalten.

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