Der letzte Besuch ist schon lange her: Im Oktober 2019 war der Zirkus Charles Knie zuletzt in Heidenheim zu Gast. Nun, nach einer dreijährigen Corona-Zwangspause, ist die Truppe zurück.

Tatsächlich handelt es sich damit um den ersten Zirkus-Auftritt überhaupt in Heidenheim seit Beginn der Pandemie.

Ungewollte Auszeit für de Zirkus Charles Knie

Diese Zeit sei auch für den Zirkus sehr schwer gewesen, sagt Sascha Melnjak, der Geschäftsführer des Zirkus. Die Unsicherheit, wie sich die Lage entwickeln würde, sei sehr unangenehm gewesen und besonders problematisch für einen großen Zirkus, der im Voraus sehr viel Planung brauche.

Der erste Lockdown begann 2020 gerade an dem Tag, an dem eigentlich die Saison starten sollte. Deswegen seien alle Künstlerinnen und Künstler, auch die aus dem Ausland, schon vor Ort gewesen. Überstanden habe der Zirkus diese Zeit nur durch die Eröffnung eines Freizeitparks am Stammsitz in Niedersachsen sowie durch finanzielle Unterstützung des Staats.

Zirkus Charles Knie hat neue Ideen im Gepäck

Umso motivierter ist man nun, das neue Programm aufzuführen. Die Tournee, mit der der Zirkus seit Juni in Deutschland unterwegs ist, enthält dieses Jahr zum ersten Mal eine große Wassershow. Diese sei etwas in Europa noch nie dagewesenes. „Auch für uns war es ein Sprung ins kalte Wasser“ scherzt Melnjak. Durch 300 Pumpen sollen 100.000 Liter Wasser bis zu 15 Meter in die Luft geworfen werden, unterstützt von Licht- und Audioeffekten. Dieses Spektakel soll die Auftritte der Artistinnen und Artisten besonders gut in Szene setzen.

Tiger und Löwen bleiben Zuhause

Eigentlich war der Zirkus Charles Knie bislang eher für eine große Zahl an exotischen Tieren bekannt, wie zum Beispiel Kamele, Löwen oder Tiger. Auf dieser Tournee sind aber nur Papageien und Hunde mit dabei. Auf Nachfrage erzählt Melnjak, dass dies den technischen Begrenzungen der diesjährigen Bühne geschuldet sei. Der Untergrund sei nicht darauf ausgelegt, schwere Tiere zu tragen und es gäbe einen zu großen Abstand zwischen Bühne und Erdboden. Deswegen blieben die übrigen Tiere für den Moment am Stammsitz des Zirkus. Einwände von Tierschützern seien kein Grund für diese Entscheidung. Melnjak hält fest, dass man die Zirkustiere problemlos richtig halten könne, wenn man über die entsprechenden Experten verfüge.

Kein Zirkus ohne viel Logistik

Um Zirkuszelt und Equipment zu transportieren, aufzubauen und darzustellen, ist viel Aufwand nötig. Fast 100 Menschen und über 200 Fahrzeuge, sowie 100 Tonnen Material gehen mit dem Zirkus auf Tournee. Vor der Pandemie konnten damit jährlich rund 500.000 Zuschauer erreicht werden.

Vorstellungen und Kartenvorverkauf

Vorstellungen finden zwischen dem 19. Oktober und dem 22. Oktober täglich um 16 Uhr und 19.30 Uhr statt, am 23. Oktober um 11 Uhr und um 15 Uhr.

Tickets können vorab online unter www.zirkus-charles-knie.de oder unter www.reservix.de erworben werden, oder vor Ort im Pressehaus der Heidenheimer Zeitung und bei der Touristeninformation.

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