Die Verbandsversammlung des Regionalverbands Ostwürttemberg hat in ihrer jüngsten Sitzung im Rathaus der Stadt Aalen beschlossen, Regionalpläne für Flächen für Windenergieanlagen sowie für Freiflächenphotovoltaikanlagen festzulegen. Mit den Regionalplänen sollen der Ausbau erneuerbarer Energien in Ostwürttemberg ausgeweitet und die Klimaschutzziele auf Bundes- und Landesebene unterstützt werden. Mit diesen Plänen sollen substanziell weitere Flächen für die Windenergienutzung und für Freiflächenphotovoltaikanlagen in allen Kommunen der Region festgesetzt werden.

Vorrang vor anderen Nutzungen

Die Nutzung erneuerbarer Energien soll Vorrang vor allen anderen Nutzungen im Freiraum haben. Mindestens 1,8 Prozent der Fläche Ostwürttembergs sollen für Windenergienutzung zur Verfügung stehen. Zugleich sollen die festgelegten Wind- und Photovoltaikflächen zur Versorgung von Wohn- und Gewerbegebieten mit erneuerbarer Energie genutzt werden können. Durch geeignete örtliche Konzepte kann gleichzeitig die Wertschöpfung in Zusammenhang mit der Nutzung erneuerbarer Energien in der Region verwirklicht und damit direkt ein Vorteil für Kommunen und Bürgerschaft erzielt werden. Mit dem einhelligen Beschluss der Verbandsversammlung sollen die Ausbauziele, die der Bund und das Land für die Nutzung erneuerbarer Energien durch Windenergieanlagen und Freiflächenphotovoltaikanlagen formuliert haben, in der Region umgesetzt und möglichst übertroffen werden. Hierzu will die Regionalplanung im neuen Jahr in einen engen Austausch mit den Kommunen, aber auch mit der Bürgerschaft eintreten.

Neue Mitglieder

Weiterer Punkt war die Verpflichtung zweier neuer Mitglieder, die durch das Ausscheiden von Michael Deusch (SPD) und Jan-Hendrik Czada (AfD) notwendig geworden ist. Manuel Frey (AfD) sowie Jakob Unrath (SPD) sind jetzt Mitglieder des Regionalverbands.