In den Grünpflegemaßnahmen der Stadt Heidenheim kann es aktuell und auf absehbare Zeit zu außerplanmäßigen Verzögerungen kommen. Von den eigentlich 35 Gärtnerinnen und Gärtnern der Städtischen Betriebe befinden sich derzeit mehrere Kolleginnen und Kollegen im Krankenstand und einige Stellen sind unbesetzt, teilt der städtische Pressesprecher Stefan Bentele mit.

Reichlich Regen förderte Wachstum

Erschwerend komme hinzu, dass für die Gärtnerinnen und Gärtner in dieser Saison in kurzer Zeit mehr Grünflächenarbeiten anfallen als in früheren Jahren. Grund ist, dass im Frühjahr das Wachstum der Pflanzen infolge der lang anhaltenden niedrigen Temperaturen zunächst gut zwei Wochen verspätet eingesetzt hat. Anschließend führten die sommerlichen Temperaturen und der reichliche Niederschlag dazu, dass die Pflanzen binnen kurzer Zeit schnell gewachsen sind – schneller, als die Gärtnerinnen und Gärtner mit der Pflege nachkamen.

Welche Flächen zunächst dran sind:

Die Städtischen Betriebe halten an der üblichen Priorisierung fest, in deren Folge Flächen an Kindergärten, Schulen, öffentlichen Spielplätze und zentralen Stellen gepflegt werden. Sobald diese Flächen gemäht sind, werden jene an Wohnstraßen, Randbereiche und weitere Flächen gepflegt. Pflanzen, die von Grünflächen in den öffentlichen Raum ragen, müssen allerdings von den Grundstückseigentümern selbst gepflegt werden.

Die Stadt hat für manche Tätigkeiten in der öffentlichen Grünpflege schon in der Vergangenheit auf private Dienstleister zurückgegriffen, diese können aber die aktuellen Ausfälle nur teilweise kompensieren. Aktuell laufen noch verschiedene Anfragen.