Sowohl beim Weihnachtsmarkt in der Hinteren Gasse als auch bei der Schlittschuhbahn auf dem Eugen-Jaekle-Platz wird es dieses Jahr keine Stände mit Speisen und Getränken geben.

SPD-Stadträtin Sabine Bodenmüller hieß das aufgrund der begrenzten Fläche an diesen Orten gut, brachte jetzt aber die Überlegung ins Spiel, stattdessen im Bereich der südlichen Hauptstraße den Verkauf von Glühwein und Würsten zu ermöglichen.

Oberbürgermeister Bernhard Ilg erteilte diesem Vorschlag eine Absage. Er verwies auf die aktuell vielerorts stark steigende Zahl von Corona-Infektionen. Im Landkreis herrschten im Vergleich zu anderen Gebieten momentan zwar noch „fast paradiesische Zustände, aber möglicherweise reicht schon eine Person, die es verteilt, und dann haben auchwir hier eine ganz andere Situation“.

Viele Menschen eng beeineinander

Ilg plädierte dafür, am bisherigen Einvernehmen festzuhalten, „dass wir so etwas nicht machen, weil dort erfahrungsgemäß viele Menschen eng beieinander stehen bleiben“. Er forderte die ansässigen Gastronomen auf, in der Innenstadt unter Maßgabe der Hygienekonzepte Angebote zu machen, „dann ist allen gedient“.

Heidenheim