Eine außergewöhnliche Adventszeit steht den Menschen bevor: keine Personengruppen, die sich nach der Arbeit spontan am Glühweinstand auf dem Eugen-Jaekle-Platz zusammenfinden. Kein jene umwehender Geruch von Grillwürsten, Schupfnudeln und Lebkuchen, die auf der Suche nach Geschenken durch die Fußgängerzone bummeln.

Alles Elemente einer üblicherweise den Dezember prägenden vorweihnachtlichen Stimmung, diesmal aber ausgebremst durch die vor wenigen Tagen neu gefassten Corona-Beschränkungen. Gleichwohl steht das Leben nicht komplett still, wollen Präsente besorgt werden, sind die Händler auf Kundschaft angewiesen, um ihre Geschäfte auch weiterhin über Wasser halten zu können.

Wenigstens einen Teil der dazu gehörenden Atmosphäre liefert jetzt die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt. 20 Lichtvorhänge mit insgesamt 36 000 LEDs wurden aufgehängt, flankiert von Sternen aus Fiberglas. Hinzu kommen weitere Exemplare an Laternenmasten und – in besonders großer Ausführung – beim Schloss, vor dem Congress-Centrum und auf dem Rathausplatz.

Warum ein Schnaitheimer sein Haus mit 50000 LED schmückt:

Das verrückte Weihnachts-Haus in Schnaitheim

Bildergalerie Das verrückte Weihnachts-Haus in Schnaitheim