Im Rahmen der Aktion „Eine Tafel für die Tafel“ hat Oberbürgermeister Michael Salomo dem Tafelladen der Caritas einen Scheck in Höhe von 2841,45 Euro überreicht. „Ich bin froh und dankbar, dass es Einrichtungen wie die Tafel in unserer Stadt gibt. Vor allem in Krisenzeiten liegt es an uns, einander zu helfen und zu unterstützen“, sagt der OB.

Zwölf Ortsschilder versteigert

Heidenheim ist seit Anfang des Jahres Hochschulstadt. Zwölf alte Ortsschilder wurden im Zuge dessen ersetzt. Anstatt die Schilder wie sonst üblich zu entsorgen, bot die Stadtverwaltung Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, ein Schild in einer stillen Versteigerung zu ersteigern mit dem Ziel, den Erlös dem Heidenheimer Tafelladen zugutekommen zu lassen.

„Natürlich freuen wir uns gerade in Zeiten wie diesen über Spenden jeglicher Art. Der Bedarf ist deutlich zu spüren und die Nachfrage nach gemeinnützigen Organisationen steigt“, sagt Markus Mengemann, Regionalleiter der Caritas Ost-Württemberg.

Auf Spenden und Ehrenamtliche angewiesen

Die Tafel hat seit 1999 eine Filiale in der Wilhelmstraße 52 in Heidenheim und versorgt dort täglich bis zu 100 Kundinnen und Kunden mit Lebensmitteln, Kleidung, Hygieneartikeln und Spielsachen. Die gemeinnützige Einrichtung ist auf die Unterstützung durch Sach- und Geldspenden sowie Ehrenamtliche vor Ort angewiesen. Über die Versteigerung hinaus sind Sach- und Geldspenden jederzeit willkommen. Bevorzugt haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Reis und Mehl, aber auch Hygiene-Artikel nehmen die Mitarbeitenden unter der Woche zwischen 10.30 und 14.30 Uhr gerne entgegen. Geldspenden können online über die Website der Heidenheimer Tafel erfolgen. Anmeldungen für eine ehrenamtliche Tätigkeit vor Ort sind ebenfalls über die Website möglich.