Kreis Heidenheim / pol In den vergangenen Tagen fanden im gesamten Gebiet des Polizeipräsidiums Ulm verstärkte Verkehrskontrollen statt.

Aufgefallen ist dabei unter anderem ein Fahrer in Gerstetten: Eine Polizeistreife kontrollierte am Dienstag gegen 16.30 Uhr einen 46-Jährigen an der Bismarckstraße. Dieser zeigte zwar einen Führerschein vor, doch dieses osteuropäische Dokument hatte hier seine Gültigkeit verloren, da dem Mann in Deutschland die Fahrerlaubnis versagt worden ist.

In Schlangenlinien fuhr ein 43-Jähriger kurz nach 15 Uhr von Heidenheim nach Oggenhausen. Deshalb verständigten Zeugen die Polizei. Bei der Kontrolle zeigte ein Alkoholtest beim Fahrer einen Wert von mehr als zwei Promille an. Die Polizisten behielten den Führerschein des Mannes gleich ein.

Betrunken und unter Drogeneinfluss stehend - diesen Verdacht erweckte ein Mofafahrer am Montagabend in Giengen. Auch er sieht jetzt einer Anzeige entgegen, zumal er den Konsum dieser Stoffe zugab.

Bereits am Sonntagabend hatte die Polizei in der Kastorstraße in Heidenheim einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Er war ausgesprochen langsam in Schlangenlinien gefahren, weshalb sich Zeugen um die Sicherheit sorgten. Die Polizei beendete die gefährliche Fahrt. Ein Alkoholtest hatte den Verdacht der Trunkenheit bestätigt.

Schon im Jahr 2018 hatte die Polizei intensive Kontrollen durchgeführt. Die Zahl der Alkoholunfälle beispielsweise sank im Jahr 2018 um 30 auf 335 Unfälle (-8 Prozent), den niedrigsten Wert der letzten zehn Jahre.