Heidenheim / bren Wegen Corona findet die übliche Radfahrausbildung seit Monaten nicht statt. Deshalb haben Kreisverkehrswacht und Polizei jetzt eine alternative Lösung erarbeitet. Eine besondere Rolle kommt dabei den Eltern zu. Wie das funktionieren soll:

Aufgrund der Corona-Beschränkungen konnten die Verkehrserzieher der Polizei in den vergangenen Monaten die Radfahrausbildung für Viertklässler nicht wie gewohnt anbieten. Um die dadurch entstandenen Lerndefizite abzufedern, unterstützt die Heidenheimer Kreisverkehrswacht jetzt die Polizei.

Als Ersatz für den Fahrrad-Unterricht an den Schulen bietet die Verkehrswacht im Juli, August und September Schulungen für Eltern an. Diese können das Wissen anschließend an ihre Kinder weitergeben.

Lehrfilme der Polizei im Internet

Ergänzend dazu gibt die Polizei mit sechs Videoclips Einblicke in die Radfahrausbildung. Erstellt hat die Filme die Verkehrssicherheitsaktion „Gib Acht im Verkehr“. Zu sehen sind sie im Internet unter https://www.gib-acht-im-verkehr.de/einblicke-in-die-radfahrausbildung/.

Die kostenlosen Schulungen finden auf dem Übungsplatz der Heidenheimer Jugendverkehrsschule an der Seewiesenbrücke statt. Sie dauern etwa 90 Minuten. Die Teilnehmerzahl ist aufgrund der Hygienevorschriften auf 15 pro Termin begrenzt.

Schulungen nur mit Fahrradhelm

Verkehrserzieher des Polizeipräsidiums Ulm vermitteln praxisnah die wichtigsten Punkte. Eltern können das Gelernte vor Ort üben – mit dem eigenen verkehrssicheren Fahrrad und einem Fahrradhelm. Die Schulungen finden ohne Kinder statt.

Folgende Termine gibt es: Dienstag, 28. Juli, 9 bis 10.30 Uhr; Donnerstag, 30. Juli, 14 bis 15.30 Uhr; Dienstag, 4. August, 17 bis 18.30 Uhr; Dienstag, 8. September, 9 bis 10.30 Uhr; Donnerstag, 10. September, 14 bis 15.30 Uhr.

Weitere Termine und Informationen auf der Homepage des Polizeipräsidiums Ulm unter https://ppulm.polizei-bw.de/radfahrausbildung/. Anmeldung unter ulm.pp.praevention@polizei.bwl.de, Tel. 0731.188-1444 und 188-1445.

Die neue Anlage in der Schwage wird von Schülern schon rege genutzt. Die Fahrten nach Heidenheim entfallen damit.