Die Stadt Heidenheim wird am Mittwoch, 11. Januar, ab 18.30 Uhr die Ergebnisse des Verkehrsentwicklungsplan 2035 (VEP) öffentlich präsentieren. Ralf Käpplinger, Geschäftsbereichsleiter Stadtentwicklung, Städtebauliche Planung und Umwelt, und Tobias Franke, Projektleiter von R+T Verkehrsplanung GmbH, Darmstadt, werden dazu die Inhalte des VEP im Emil-Ortlieb-Saal des Rathauses vorstellen und Fragen der Gäste beantworten.

Nachhaltige Gestaltung der Mobilität

Der Gemeinderat der Stadt Heidenheim hat den VEP nach der Sommerpause beschlossen. Der Plan verfolgt einen verkehrsmittelübergreifenden Ansatz mit dem Ziel einer nachhaltigen Gestaltung der Mobilität. Die wiederum ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und Grundlage der Wirtschaft. Der Plan hat die Straßeninfrastruktur, das Mobilitätsmanagement, die Verkehrsorganisation, die städtebauliche Qualität und die Aufenthaltsqualität von Straßen und Plätzen untersucht.

Verbesserungen im ÖPNV

Unter der Vielzahl an Empfehlungen und Maßnahmen, die der VEP beinhaltet, ist etwa die Stärkung der Achsen für Fuß- und Radverkehr zu nennen sowie die Umweltspuren auf der B 466 im Innenstadtbereich. Hier empfiehlt der VEP, Voruntersuchungen einzuleiten. Auch mit Blick auf den ÖPNV gilt es, Verbesserungen anzustoßen, was Takt und Tarif anbelangt. Zentral im VEP ist auch das Zusammenspiel mit dem Realisierungswettbewerb Rathausquartier, Grabenstraße, Hauptstraße und Hintere Gasse.

Bis zu 40 Prozent weniger CO2-Ausstoß

Die Maßnahmen, die aus dem VEP umgesetzt werden, entscheiden letztlich darüber, welche der aufgezeigten Szenarien im VEP erreicht werden – von einem „erfolgreichem Einstieg in klimafreundliche Mobilität“ bis zu den „großen Schritten zur Verkehrswende“. Wobei der Stadtverwaltung zufolge beide Szenarien zu einem reduzierten CO2-Ausstoß in einem Rahmen von 32 bis 40 Prozent gegenüber der aktuellen Situation führen.