„Berichten sie doch in ihrer Redaktion einfach mal sachlich und neutral“, schreibt uns ein Leser in dieser Woche. Er bezieht sich auf die Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung in Berlin. Wir hätten geschrieben, dass dabei rund 20 000 Demonstranten durch die Stadt gezogen wären. Das sei ganz klar eine Lüge. Von diesen Zuschriften haben uns in der vergangenen Woche einige erreicht. Zumeist enthalten sie noch ein paar versteckte Drohungen. Ein paar Worte dazu von Redaktionsleiter Thomas Zeller:

Das Coronavirus hat das Leben aller Menschen im Landkreis Heidenheim deutlich verändert. Viele Menschen haben Fragen, wie sie mit dieser Situation umgehen sollen. Diese Woche fragte ein Leser: „Es gibt mittlerweile einige Untersuchungen, die besagen, dass Menschen im Herbst zu ihrem eigenen Schutz auch im Büro eine Mund-Nasen-Maske tragen sollte. Gibt es dafür eine medizinische Grundlage?“

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie haben viele in den vergangenen Wochen die Natur für sich entdeckt. Die meisten zieht es dabei im Landkreis Heidenheim an die bekannten Ziele – etwa ins Eselsburger Tal, ins Wental oder an den Itzelberger See. Doch in der Heidenheimer Brenzregion gibt es noch vieles mehr zu entdecken. Hier gibt es einige Ausflugstipps:

Kreis Heidenheim

Bekanntlich sind Badeseen auf der Ostalb rar. Doch es muss ja nicht immer gleich der ganze Körper ins Wasser. Einfach mal die Beine nass machen, das reicht ja oft schon. Und das geht auch auf der wasserarmen Ostalb. Wo das überall möglich ist, zeigt unsere Karte:

Ein Sommertag Anfang August, die Sonne scheint auf die Große Kreisstadt Giengen. Bester Laune zeigt sich Oberbürgermeister Dieter Henle wenige Tage vor seinem kurzen Urlaub im kleinen Walsertal. Im großen Sommer-Interview mit der Heidenheimer Zeitung nimmt er Stellung zu Fragen wie Nahversorgung, Ärztehaus, Lamm-Areal und Industriepark. Und natürlich Corona:

Sommerinterview mit Oberbürgermeister Dieter Henle „Die Pandemie führt in der Stadt Giengen nicht zum Stillstand“

Giengen

Von Krisenzeiten zu sprechen ist fast ein wenig untertrieben im Zusammenhang mit dem Skandal um den Giengener Feuerwehrfahrzeuge-Ausrüster Ziegler. Im Jahr 2011 kamen unerlaubte Preisabsprachen ans Licht, die eine Kartellstrafe in Millionenhöhe zur Folge hatten. Das Unternehmen musste Insolvenz anmelden. In dieser bangen Zeit kam Bernd Geiselmann ins Unternehmen. Hier erzählt er mehr aus seinem Arbeitsalltag als Chef:

Birgit Koepsel geht Ende August in den Ruhestand, in den Monaten davor hat sie noch vieles angestoßen. Zum Beispiel die Neubauten der Werkstat für psychisch kranke Mensche und einer neuen Geschäftsstelle in der Heidenheimer Weststadt sowie eines Pflegeheims. Vollenden wird das ihr Nachfolger, Jens Brauer von Rügen, dem sie seit Frühjahr schrittweise die Geschäfte überträgt. Hier erzählt sie über die Entwicklung des Kreisverbands während ihrer Zeit als Geschäftsführerin:

Zum Abschied der Awo-Geschäftsführerin Birgit Koepsel Chefin mit Faible für Zahlen und Menschen

Heidenheim

Die Jobsuche war lang und zäh. Gut 60 Bewerbungen schrieb Susanne Mönig innerhalb von zwei Jahren. Ohne Erfolg. Ein Problem: Es gab kaum passende Stellen. Zwar hatte sie ein paar Vorstellungsgespräche, aber was sie da von potenziellen Arbeitgebern zu hören bekam, machte sie sprachlos. „Mir wurde gesagt, ich soll doch gleich daheimbleiben, wenn mein Mann gut verdient“, sagt die zweifache Mutter. Doch damit wollte sie sich nicht abfinden:

Sie ist eine ebenso weit verbreitete wie heimtückische Erkrankung: die Altersdemenz. Die Erinnerungen schwinden, die Orientierung geht zusehends verloren und der Alltag wird zur echten Herausforderung. Auch im Steinheimer Altenhilfezentrum Im Olgagarten leiden laut Heimleiter Konstantin Wall etwa 80 Prozent der 28 Bewohner an Demenz. Um gerade ihnen ein Stück Erleichterung zu verschaffen, wurde der kleine Garten des Heims in einen einen sogenannten Sinnesgarten umgewandelt:

Carolin Wöhrle

Noch hat die Deutsche Fußball-Liga (DFL) die konkreten Termine nicht festgelegt, erst Mitte August soll die genaue Terminierung der ersten Spieltage erfolgen. Immerhin stehen schon die letzten beiden Spieltage fest: Am Sonntag, 16. Mai, ist der 1. FC Heidenheim beim SV Darmstadt gefordert (15.30 Uhr), am letzten Spieltag, am Sonntag, 23. Mai (15.30 Uhr), empfängt der FCH dann den Karlsruher SC. Was sonst alles ansteht:

Spielplan für die zweite Bundesliga Neue Saison: Wann spielt der 1. FC Heidenheim wo?

Heidenheim

Seit Mittwoch sind die FCH-Spieler um Frank Schmidt wieder an ihrer Wirkungsstätte auf dem Schlossberg. Nur gespielt wurde noch nicht. Die Spieler werden fotografiert und gründlich untersucht, obendrein stehen zweimal Corona-Tests an. Am Samstag aber ist es soweit: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit absolviert die Mannschaft des 1. FC Heidenheim ihre erste Trainingseinheit. Zugelassen sind nur wenige Medienvertreter, weil die Situation wegen des Virus noch immer heikel ist:

Fußball mit Fans in Zeiten von Corona: Wie kann das funktionieren? Die DFL hat hierzu vergangene Woche ein Konzept vorgelegt. Es sieht vor: Keine Stehplätze und kein Alkohol bis Ende Oktober, Verzicht auf Gästefans bis Jahresende sowie die Sammlung sämtlicher Kontaktdaten von Ticketkäufern. Wie geht es Ihnen damit? Würden Sie - selbst wenn strikte Regeln gelten - gerne wieder ins Fußballstadion gehen? Unsere Umfrage der Woche:

Einer der beiden Eglenseen in Gerstetten ist akkurat viereckig, der Steinbruch in der Nähe von Ulm erinnert eher an eine Marslandschaft und der Wald auf der Ostalb hat doch sehr unter den Folgen des Klimawandels zu leiden: Erkenntnisse, die Stefan Roßkopf erst erlangt hat, als er die Kamera seiner Drohne in luftiger Höhe um 90 Grad nach unten drehte und den Auslöser drückte. „Diese Kamera-Einstellung nennt man unter Drohnenfotografen Top-Down und gehört zu meinen absoluten Favoriten“, erläutert Stefan Roßkopf. Hier erzählt er mehr von seinem Hobby:

Mittelaltermärkte schießen seit Jahren auch im Kreis wie Pilze aus dem Boden – und mit ihnen vergnügen sich Fans der „Ritterzeit“, die von Antike bis Neuzeit alles in ihr Mittelalter mischen und noch eine gehörige Portion Fantasy-Filme obendrauf legen. Zu essen gibt es Fleisch, das mindestens vom Grill und am besten vom Spieß kommt, getrunken wird Honigmet oder dunkles Starkbier. Aber was ist dran an den Mythen? Ein weiterer Faktencheck:

Die Rettung der Leonhardskapelle am Ortsrand von Bissingen ist in vollem Gange. Seit dem Frühjahr wird das um 1700 neu errichtete Kirchengebäude umfassend saniert, um es vor dem Verfall zu bewahren und für die Nachwelt zu erhalten. Bereits zuvor durfte es wegen der bröckelnden Decke nicht mehr betreten werden. Jetzt, nach etwa fünf Monaten Bauzeit, kann das Architektenteam um Elmar Weber und Sonja Surace eine gute und eine weniger gute Nachricht überbringen:

Bissingen

Gut Ding will Weile haben, sagt das Sprichwort. Seit 2012 beschäftigten sich Verwaltung und Kommunalpolitik in Dischingen mit der Fortschreibung des seit Dezember 2006 rechtskräftigen Flächennutzungsplans. In der letzten Sitzung des Gemeinderats vor der Sommerpause wurden jetzt für den Zeitraum bis 2030 die Weichen gestellt und der Feststellungsbeschluss gefasst:

Nach dem schweren Bahnunfall an der Uferstraße haben sich seit Dienstag keine neuen Erkenntnisse ergeben. Wie ein Sprecher der Polizei erklärt, sei der Sachverhalt klar: Der Ford der 75-jährigen Unfallverursacherin stand auf den Gleisen, als der Zug gegen 15 Uhr gegen das Heck prallte und das Auto gegen einen Mast schleuderte. Mit einer Aussage könne sich die Frau selbst belasten:

Itzelberg