Heidenheim / cat An der Autobahnauffahrt Heidenheim Richtung Ulm kam es am Montagabend zu einem schweren Unfall. Zwei weitere ereigneten sich nahezu zeitgleich, ebenfalls auf der A7.

Relativ zeitgleich kam es auf der A7 am Montagabend zu drei Unfällen. Ersten Erkenntnissen nach handelt es sich bei einem davon um einen besonders schweren. In diesen waren drei Pkw und ein Motorradfahrer verwickelt.

Gegen 18.45 Uhr fuhr ein 59-Jähriger mit seinem Skoda und Anhänger auf der A7 in Richtung Süden. Kurz vor der Anschlussstelle Heidenheim gab es einen starken Regenschauer. Eine 20-Jährige kam von hinten mit ihrem Mercedes. Sie übersah das vor ihr fahrende Gespann und kollidierte mit dem Anhänger. Durch den Aufprall wurde der Anhänger vom Fahrzeug gerissen und kam auf dem linken Streifen zum Stillstand.

Die 20-Jährige schleuderte mit ihrem Auto gegen die Leitplanken und kam an der Mittelleitplanke zum Stehen. Ein 69-jähriger Audifahrer sah den auf dem linken Fahrstreifen stehenden Anhänger zu spät. Er konnte nicht mehr ausweichen und kollidierte mit diesem. Der Audi geriet ins Schleudern und prallte gegen ein auf dem rechten Fahrstreifen fahrendes Motorrad.

Dessen 50-Jähriger Fahrer wollte gerade auf dem Standstreifen anhalten. Der Motorradfahrer erlitt schwere Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Die 20-Jährige Mercedes Fahrerin und ihr 25-jähriger Beifahrer wurden ebenfalls mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Alle beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Abschlepper bargen sie. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 31.000 Euro. Durch den Unfall kam es zu erheblichen Behinderungen mit einem längern Stau auf der Autobahn, denn die A7 wurde in Richtung Ulm ab der Anschlussstelle Heidenheim voll gesperrt.

Zwei weitere Unfälle nahezu zeitgleich

Ziemlich zur gleichen Zeit kam es zu zwei weiteren Unfällen auf der A7 in der Umgebung von Heidenheim. Einer passierte zwischen Heidenheim und der Behelfsausfahrt beim Oggenhauser Keller. Dort geriet ein Pkw in die Mittelleitplanke. Ersten Erkenntnissen nach gab es dort keine Verletzten.

Der dritte Unfall ereignete sich in der Gegenrichtung zwischen Giengen und Oggenhausen. Auch dort geriet ein Pkw in die Mittelleitplanke.

Die beiden letzteren Unfälle hängen wahrscheinlich mit dem Starkregen zusammen, der kurz vor 19 Uhr eingesetzt hatte. Bei dem schweren Unfall an der Anschlussstelle Heidenheim ist noch unklar, ob ein Zusammenhang mit dem Wetter besteht.