Heidenheim / Karin Fuchs Trotz gesunkener Schadstoffwerte besteht für Heidenheim keine Hoffnung, die Umweltzone samt grüner Plakettenpflicht zu verlieren.

Die Luftqualität hat sich soweit verbessert, dass die Grenzwerte nicht mehr überschritten werden. Die Stickstoffdioxidbelastung liegt laut Messung der Landesanstalt für Umwelt bei 39 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Zulässig sind 40. Stellt sich die Frage, welche Auswirkungen diese Ergebnisse für Heidenheim haben.

Dazu nimmt das Regierungspräsidium Stuttgart Stellung, das für die Luftreinhaltepläne zuständig ist. „Zunächst sind die endgültigen Jahresmittelwerte der LUBW abzuwarten. Sofern diese die Einhaltung der Grenzwerte in Heidenheim bestätigen, wovon mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgegangen werden kann, sind keine weiteren Maßnahmen der Luftreinhaltung erforderlich“, teilt eine Sprecherin mit . Natürlich könne die Stadt in eigenem Ermessen eine weitere Verbesserung der Luftqualität anstreben.

Gibt es eine Chance auf Zonenfreiheit?

Bleibt die Frage, was passieren muss, damit in Heidenheim die Umweltzone aufgehoben wird. Die Chancen sind gering. Damit Anordnungen zurückgenommen werden könnten, sei es erforderlich, dass die Einhaltung der Grenzwerte auch ohne die Wirkung der Maßnahmen sichergestellt sei. Vorgekommen ist das landesweit noch nie. „Um eine erneute Verschlechterung der Luftqualität zu vermeiden, wurden bislang keine Maßnahmen wieder zurückgenommen.“ Deshalb gilt bislang die Regel: Einmal Umweltzone, immer Umweltzone.