Den Einsatzmöglichkeiten von Smartphones sind heute kaum Grenzen gesetzt: Telefonieren, Informieren, Reagieren, Einkaufen, Arbeiten, diese Auflistung könnte noch länger sein. Vielleicht lesen Sie auch diesen Beitrag gerade auf ihrem Handy. Auf den ersten Blick ist das alles natürlich sehr praktisch, zu viele Stunden vor dem Bildschirm zu verbringen birgt aber auch Risiken.

So sieht es auch Prof. Dr. Christian Morgen, der Leiter der Abteilung Molekulare Psychologie an der Universität Ulm. Er nimmt an, dass rund 10 Prozent der Menschen in Deutschland eine problematische Smartphone-Nutzung aufweisen. Auch bei Menschen ohne problematische Nutzung könnten sich auf Dauer Nachteile einstellen. Denn das viel Zeit am Handy einen Effekt auf das Gehirn habe sei inzwischen klar, die Frage sei nur, wie groß dieser Effekt wirklich ausfällt, so Morgen.

Manche Menschen versuchen deswegen, weniger Zeit vor dem Smartphone zu verbringen oder bewusst Freiräume ohne Handynutzung zu schaffen. Andere stören sich nicht an der eigenen Handynutzung. Um darüber nachzudenken, muss man aber zuerst einmal die Situation überblicken können.

Wissen Sie, wie viel Zeit Sie täglich am Handy verbringen? Machen sie mit bei der HZ-Umfrage:

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