Heidenheim / Alexander Ogger Pünktlich zu Beginn der Sommerferien in Baden-Württember können sich Reiserückkehrer freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Bezahlt werden die Tests am Ende vom Bund und damit auf Steuerzahlerkosten. Was halten Sie davon?

Die Sommerferien haben in Süddeutschland begonnen. Tausende von Familien aus Baden-Württemberg und Bayern würden nun eigentlich in den Urlaub fahren oder fliegen. Doch wegen des Coronavirus werden die meisten in diesem Jahr wohl Urlaub in Deutschland machen. Diejenigen, die trotzdem zum Urlaub in ein Risikoland fliegen, können sich seit Samstag freiwillig auf das Coronavirus testen lassen.

In Flughäfen, Bahnhöfen und anderen Reiseknotenpunkten sollen die Tests möglich sein, ebenso in Arztpraxen und Gesundheitsämtern, wenn der Urlauber etwa durch eine Rechnung oder ein Ticket nachweisen kann, dass er von einer Reise zurückkehrt.

Bezahlt werden sollen die freiwilligen Corona-Tests zunächst von den Krankenkassen, doch der Bund will einen Zuschuss in Milliardenhöhe gewähren. Die finanzielle Last tragen damit am Ende die Steuerzahler.

Was halten Sie davon? Sollten Urlauber, die das Risiko eingehen und verreisen, die Kosten selbst tragen? Oder sollten die Tests übernommen werden, damit niemand aus finanziellen Gründen darauf verzichtet?

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