Heidenheim / HZ Mangel herrscht in der Medizin an vielen Stellen: Landärzte, Pflegepersonal und Geld beispielsweise gibt es nie genug. In kaum einem anderen Bereich dürfte die Knappheit allerdings so eklatant ausfallen wie bei Organen.

Gerade einmal 932 Organspender gab es bundesweit im vergangenen Jahr, die damit Schwerkranken die Chance auf ein Weiterleben eröffneten. Auf der anderen Seite warteten in Deutschland aber nahezu 10 000 Kinder, Frauen und Männer auf die erhoffte Nachricht, dass ein geeignetes Organ für sie gefunden wurde.

Zur Veranschaulichung: 10 000 Personen entsprechen ungefähr der gesamten Einwohnerzahl von Mergelstetten, Oggenhausen, Großkuchen, Kleinkuchen, Nietheim und Rotensohl.

In unserer Umfrage wollen wir in dieser Woche von Ihnen wissen: Haben Sie einen Organspendeausweis? Wenn ja, aus welchen Gründen? Tragen Sie ihn zum Beispiel aus moralischer Überzeugung in der Tasche? Oder besitzen Sie vielleicht keinen Organspenderausweis, weil Sie beispielsweise die Befürchtung haben, dass Ihnen Ihre Organe vorschnell entnommen werden könnten?

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