Kitas, ÖPNV, Pflege, Verwaltung: Im Öffentlichen Dienst wird derzeit bundesweit gestreikt. Die Angestellten fordern mehr Lohn. In Heidenheim waren diese Woche Kitas, das Klinikum und mehrere Verwaltungen betroffen. Für Eltern, die heuer bereits lange auf die Betreuung ihrer Kinder verzichten mussten, ist das eine zusätzliche Belastung. Ist das noch zumutbar? Sowohl für die Betroffenen der Streiks als auch für die öffentlichen Kassen, die im Corona-Jahr ohnehin stark belastet sind?  Diese Frage wird derzeit oft gestellt.

Streik im öffentlichen Dienst: Mehr als nur Applaus?

Befürworter und Sympatisanten der Streiks halten dagagen: Ja, genau jetzt sei der richtige Zeitpunkt. Denn gerade die Berufsgruppen, die während des Lockdowns beklatscht und für ihre schlechte Bezahlung bedauert wurden, brauchen mehr als Applaus - nämlich faire Löhne. Ein einmaliger Bonus für einzelne Berufsgruppen reiche nicht aus.

Wie stehen Sie zu den Streiks? Finden Sie, sie kommen zur rechten Zeit? Oder finden Sie: Auch viele andere Berufsgruppen müssen die Zähne zusammenbeißen und auf bessere Zeiten warten. Also auch der öffentliche Dienst?

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