Kreis Heidenheim / Catrin Weykopf Die neue, strengere Straßenverkehrsordnung ist wieder gekippt worden. Wie finden Sie das? Sind Sie froh, weil die neuen Regeln Ihrer Meinung nach zu streng und die Bußgelder zu hoch waren? Oder finden Sie den Rückzieher bedauerlich?

Die neue StVO, die erst im Mai in Kraft getreten war, ist bekanntlich schon wieder hinfällig. Ein Formfehler sei schuld, heißt es. Somit gilt nun wieder die vorherige StVO. Diese war in vielen Bereichen deutlich milder als die gekippte Neuerung.

So gelten nun wieder geringere Strafen bei Tempoverstößen, der Führerschein ist nicht so schnell weg, es gelten wieder geringere Abstandsregeln beim Überholen von Radfahrern und Fußgängern und die Bußgelder beim Falschparken sind ebenfalls wieder niedriger – das betrifft auch Autofahrer, die auf Behindertenparkplätzen parken, obwohl sie dafür keine Berechtigung haben. Kurzum: Wo die neue StVO die Zügel deutlich fester angelegt hatte, sind diese nun wieder lockerer. So locker wie zuvor.

Wie sehen Sie das? Sind Sie froh darüber, dass die teils deutlich höheren Bußgelder und der deutlich frühere Führerscheinentzug vorerst wieder vom Tisch sind – die alte Regel war schließlich ausreichend? Oder bedauern Sie den Rückzieher, weil es Ihrer Meinung nach längst überfällig war, die Regelungen zu verschärfen und somit für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen?

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