Heidenheim / HZ Um Tieren bessere Haltungsbedingungen zu ermöglichen, schlägt die Umweltorganisation Greenpeace eine Tierwohlabgabe von bis zu 50 Cent pro Kilo Fleisch vor. Wären Sie bereit, das zu bezahlen? Hier geht’s zur Umfrage:

Ministerpräsident Kretschmann sagte es bei seinem Besuch vergangene Woche in Heidenheim: Lebensmittel seien zu billig im Verhältnis dazu, was Verbraucher inzwischen erwarten. Nämlich der Verzicht auf Pestizide und eine faire Tierhaltung. Unterstützung bekommt er für solche Äußerungen nicht nur von Landwirten, sondern auch von Verbrauchern. Auf der HZ-Facebookseite war erst vergangene Woche wieder der Satz zu lesen, dass man fürs eigene Auto ja das beste Öl kaufe, in den eigenen Salat aber das billigste Öl schütte - das könne doch nicht sein

In diese Debatte neuen Schwung brachte zudem ein Vorschlag von Greenpeace: Dieser sieht vor, eine so genannte Tierwohlabgabe von bis zu 50 Cent mehr pro Kilo Fleisch zu erheben und mit dem so erwirtschafteten Geld Umbaumaßnahmen in Viehställen zu fördern.

Wie sehen Sie das? Wären Sie bereit, für bessere Haltungsbedingungen von Tieren mehr Geld pro Kilo Fleisch zu bezahlen?

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