Heidenheim / Karin Fuchs Die Sportgaststätte ist seit August ohne Pächter. Der Verein will das Gebäude sanieren und rechnet mit Kosten von zu einer Viertelmillion Euro.

Der Moldenberg ist das sportliche Herz der TSG Schnaitheim. Dort wird Fußball und Tennis gespielt. Dort werden beim Boule die Kugeln geschoben und dort ist Start und Ziel für die Trainingseinheiten der Läufer. Im Sommer ist das Beach-Volleyballfeld fast nonstop belagert.

Nicht zuletzt ist der Moldenberg aber vor allem auch eines: Treffpunkt sowohl für Vereinsmitglieder als auch Ausflügler. Doch seit Sommer ist die Vereinsgaststätte geschlossen und die TSG Schnaitheim auf der Suche nach neuen Pächtern. Wie lange bleibt das Clubhaus noch leer?

Pächter schon gefunden

Laut Vorsitzendem Wolfgang Schön sei man bereits im Gespräch mit professionellen Pächtern, doch zuvor wolle man gerne die Gaststätte auf den Stand der Zeit bringen. Zu lange habe man immer nur das Nötigste getan, doch das reiche auf Dauer eben nicht aus.

Erneuert werden sollen jetzt vor allem die Küche sowie die Elektrik. „Wir müssen richtig investieren“, erklärt Schön. Es gehe dabei um eine Summe, über die der Vorstand allein nicht entscheiden dürfe.

Außerordentliche Mitgliederversammlung

Deshalb hat die TSG Schnaitheim auf Montag eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, die über das Vorhaben entscheiden soll. Dort wird nicht nur Architekt Wolf die Pläne vorstellen, sondern auch Finanzvorstand Gerhard Hirsch darlegen, wie der Verein die Ausgaben schultern will. Schön spricht von einer Viertelmillion Euro, für die der Vorstand die Mitglieder um grünes Licht bitten wird.

Vorausgesetzt der Zustimmung soll mit dem Umbau schon im Januar begonnen werden. Denn Ziel sei es, so Schön, das Clubhaus im April mit den neuen Pächtern wieder zu eröffnen – rechtzeitig zum Beginn der Biergartensaison.

Letzte Großinvestition vor drei Jahren

Gebaut wird auf Moldenberg immer wieder. Die letzte Großinvestition stand vor drei Jahren an, als der Verein an das Sportzentrum anbaute.

420 000 Euro hat die TSG investiert, um die Duschen und Umkleiden zu erweitern, einen Raum für Schiedsrichter und einen für Besprechungen zu schaffen.

Der Moldenberg hat Tradition: 1934 erbaute der damalige Arbeiter-Turnverein, einer der Vorgänger der TSG Schnaitheim, dort sein Clubhaus.