Alle Nachrufe eint eine tiefe Hochachtung vor dem Menschen Michael Rogowoski, seiner Lebensleistung und seinem Engagement für Voith sowie weit über seine Tätigkeit als Konzernchef hinaus.

„Heidenheim verliert mit Dr. Michael Rogowski nicht nur einen Ehrenbürger der Stadt, der sich in den vergangenen Jahrzehnten als Mäzen im Sozialen, der Kunst und dem Sport und damit für das Miteinander verdient gemacht hat. Wir verlieren einen Freund aller Heidenheimerinnen und Heidenheimer“, sagt Heidenheims Oberbürgermeister Michael Salomo. Er habe Michael Rogowski als einen Menschen kennengelernt, der die feinsten Charakterzüge in sich vereinte. Einer, der in seinem Wirken als Vorstandsvorsitzender an der Spitze des Voith-Konzerns stets für Fleiß, Ehrlichkeit und Fairness eingestanden und dem das Wohl seiner Mitmenschen am Herzen gelegen sei.

Was Rogowski für das kulturelle Leben Heidenheims geleistet hat

Mit namhaften Beträgen habe Rogowski seit Jahrzehnten Institutionen der Stadt, darunter das Kunstmuseum, die Opernfestspiele Heidenheim, die Cappella Aquileia und die Bildhauersymposien gefördert. „Sein unermüdliches Engagement in diesen Bereichen bereicherte das kulturelle Leben unserer Stadt und führte Menschen zusammen“, heißt es in der Trauerbekundung. Die öffentliche Wirkung, die Dr. Michael Rogowski mit seinen vielen Posten und Ämtern erzielt habe, habe er stets für Heidenheim eingesetzt, das für ihn als geborener Stuttgarter Lebensmittelpunkt war.

Rogowski: ein leidenschaftlicher Voithianer

Große Anerkennung kommt auch vonseiten des Voith-Konzerns. „Wir verlieren mit Michael Rogowski eine charismatische Persönlichkeit und einen wertvollen Begleiter. Mit seiner unternehmerischen Weitsicht und seiner Leidenschaft für Voith hat er unser Unternehmen über Jahrzehnte geprägt und bereichert“, wird Prof. Siegfried Russwurm, Vorsitzender des Aufsichtsrats und des Gesellschafterausschusses von Voith zitiert.

Dr. Toralf Haag, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung von Voith und damit Nachfolger des Verstorbenen, versichert: „Michael Rogowski wird immer ein Teil von Voith und der Geschichte unseres Unternehmens bleiben. Er war leidenschaftlicher Voithianer und war auch nach seiner aktiven Zeit dem Unternehmen tief verbunden. Mit seinem vielfältigen Engagement hat er viel bewirkt, für Voith und für unseren Konzernsitz Heidenheim.“

Rogowskis Leistungen für den Wirtschaftsstandort Deutschland

In tiefer Trauer und Dankbarkeit nimmt der BDI Abschied von seinem ehemaligen Präsidenten: „Michael Rogowski leistete einen enorm wichtigen Beitrag zur Stärkung des Industriestandortes Deutschland und zur strategischen und inhaltlichen Weiterentwicklung des BDI“, sagte BDI-Präsident Siegfried Russwurm. „Mit Michael Rogowski verlieren wir eine herausragende Persönlichkeit, die sich über viele Jahrzehnte mit großem Engagement für das Wohlergehen unserer Industrie eingesetzt hat.“

Zentrales Thema seiner Präsidentschaft sei der Gedanke der Freiheit als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche und funktionierende Marktwirtschaft gewesen. Rogowski habe sich unermüdlich und mit klaren Worten für ein freiheitlich und marktwirtschaftlich geprägtes Wirtschaftssystem mit einem schlanken Staat eingesetzt, das zugleich jedem einzelnen Menschen Freiheit, aber auch Eigenverantwortung für persönliche und unternehmerische Entfaltung lasse.