Mit rund 1000 neuen Fahrzeugen unterstützt der Bund die Ortsverbände des Technischen Hilfswerks (THW) in diesem Jahr. Hintergrund ist das Fahrzeugbeschaffungsprogramm, das der Deutsche Bundestag aufgesetzt hat, um den Fahrzeugbestand des THW auf Vordermann zu bringen. Auch der THW-Ortsverband Heidenheim hat ein neues Fahrzeug für 65 000 Euro erhalten, melden der zuständige Hauptberichterstatter im Haushaltsausschuss, Martin Gerster (SPD), und die SPD-Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier.

„Ich freue mich sehr, dass die haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des THW auch in unserer Region jetzt Verstärkung erhalten haben. Damit kann das THW seine umfangreichen Aufgaben künftig noch besser wahrnehmen“, so Breymaier.

Beitrag zum Zivil- und Katastrophenschutz

Das THW mit seinen über 80 000 ehrenamtlich Engagierten leiste seit über 70 Jahren einen entscheidenden Beitrag zum Zivil- und Katastrophenschutz in Deutschland. Sei es wie zuletzt beim Aufbau von Teststrecken und Impfzentren, bei der Bewältigung von Überschwemmungen und Hochwasserereignissen, von Waldbränden, bei Bergungs- oder Rettungseinsätzen. „Angesichts der zunehmenden und extremen Wetterereignisse im Zusammenhang mit dem Klimawandel ist das THW wichtig wie nie zuvor“, sagt die Abgeordnete.

Das Technische Hilfswerk modernisieren

Dafür müsse das THW aber auch technisch bestens ausgestattet sein, ergänzt Gerster. Deshalb seien in den vergangenen acht Jahren eine Reihe an Vorhaben auf den Weg gebracht, um das THW zu modernisieren. So wurde in Liegenschaften, Technik und Fahrzeuge investiert, die Helfergewinnung verbessert und den Etat des THW im Bundeshaushalt allein in dieser Wahlperiode auf rund 460 Millionen Euro fast verdoppelt. „So ist es uns gelungen, aus einer Behörde der Mangelverwaltung und der ,Oldtimersammlung' eine schlagkräftige Organisation zu machen, die für die großen Herausforderungen etwa des Klimawandels gut gerüstet ist“, so Gerster.

Gute Rahmenbedingungen

„Den Einsatz und das Engagement des THW können wir gar nicht genug würdigen. Wir haben uns aber vehement dafür eingesetzt, dass die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer möglichst gute Rahmenbedingungen und die dafür notwendige finanzielle Ausstattung zur Verfügung gestellt bekommen", so Breymaier.